Pfarrzentrum, Sakristei, Kirchenvorplatz
Pfarre Wieselburg mit 3 Großbauvorhaben
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Mit drei großen Bauvorhaben stellt die Pfarre Wieselburg die Weichen „für das nächste Jahrhundert“. Mit der Sanierung der Sakristei, dem Bau eines neuen Pfarrzentrums und der Neugestaltung des Kirchenplatzes werden in den kommenden Jahren räumliche Voraussetzungen für ein lebendiges Pfarrleben geschaffen. Die Projekte verbinden die Bewahrung des Bestehenden mit dem Willen, Kirche für die Anforderungen der Zukunft weiterzuentwickeln.
Sakristei in 33 Tagen saniert
Der erste Teil der geplanten Kirchensanierung ist bereits erfolgreich abgeschlossen. In nur 33 Tagen wurde die Sakristei der Pfarrkirche umfassend erneuert. Am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus begannen die Arbeiten mit dem Abbau der alten Einrichtung. Im Zuge der Sanierung wurden sämtliche Installationsleitungen erneuert, ein neuer Fußboden verlegt sowie alle Malerarbeiten ausgeführt. Auch die gesamte Möblierung wurde neu geplant und angefertigt. Das Raumkonzept entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Pfarrmoderator Mario Kietzer und der Firma Brunner aus Münichreith, die über viel Erfahrung bei der Ausstattung kirchlicher Räume verfügt. Entstanden ist eine funktionale und zugleich ansprechende Sakristei, die den heutigen Anforderungen gerecht wird und sich harmonisch in den Kirchenraum einfügt.
Pfarrzentrum nimmt Gestalt an
Parallel dazu gehen die Planungen für das neue Pfarrzentrum (siehe Grafik) in die entscheidende Phase. Rechts neben dem bestehenden Pfarrhaus soll ein Zubau entstehen, der zeitgemäße Räume für Begegnung, Gemeinschaft und vielfältige Veranstaltungen bieten wird. Unterstützt wird das Vorhaben u. a. von den Gemeinden Wieselburg und Wieselburg-Land. Im November sollen die einzelnen Gewerke ausgeschrieben werden. Wenn alle weiteren Schritte planmäßig verlaufen, kann mit dem Bau des Pfarrzent-rums Anfang 2027 begonnen werden.
Das neue Pfarrzentrum soll jedoch nicht allein den pfarrlichen Gruppen und ihren Aktivitäten dienen. Es versteht sich bewusst als offenes Haus: Die Räume sollen allen Menschen zur Verfügung stehen. So soll ein Ort entstehen, an dem Menschen zusammenkommen, einander begegnen, Gemeinschaft erfahren und miteinander ins Gespräch kommen können.
Ideen für den Kirchenplatz
Der geplante Zubau macht eine Neugestaltung des gesamten Kirchenplatzes notwendig. Dabei soll ein einladender und qualitätsvoller öffentlicher Raum entstehen, der Kirche, Pfarrhaus und neues Pfarrzentrum verbindet.
Pfarrmoderator Kietzer freut sich über die fachliche Begleitung durch die HBLFA für Gartenbau Schönbrunn. Am 30. September werden die Abteilung Landschaftsarchitektur und die Schüler der Maturaklasse zu einem Exkursionstag nach Wieselburg kommen. Vor Ort werden sie Entwürfe für die künftige Gestaltung des Kirchenplatzes entwickeln.
Mit den drei Bauvorhaben setzt die Pfarre Wieselburg ein sichtbares Zeichen des Aufbruchs. Sie bewahrt wertvolle kirchliche Räume, schafft neue Möglichkeiten der Begegnung und des gelebten Glaubens. Grafik: zVg
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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