ökumenischer Gottesdienst
Kirchen betonen Aktualität von Nicäa
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Das christliche Glaubensbekenntnis von Nicäa, das vor genau 1.700 Jahren auf dem Ersten Ökumenischen Konzil von Nicäa (325) formuliert wurde und allen Kirchen gemeinsam ist, stand im Mittelpunkt eines ökumenischen Gottesdienstes in Wien. Alle Kirchen bekennen gemeinsam ihren Glauben und feiern gemeinsam ein Fest des Glaubens, so der Tenor. Das 1.700 Jahre alte Bekenntnis müsse dabei stets neu in die Gegenwart hinein übersetzt werden. Eingeladen hatte der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ).
In Nicäa (heute Iznik in der Türkei) wurde 325 das zentrale christliche Glaubensbekenntnis formuliert. Als Kaiser Konstantin das Konzil einberief, wollte er damit unter anderem den Streit zwischen Bischof Alexander von Alexandrien und dem Presbyter Arius schlichten. Der theologische Streit um das Verhältnis von Vater und Sohn wurde mit Vehemenz geführt. Im Kern ging es um die Frage: „Wer ist Jesus Christus?“ Mit dem Bekenntnis zur Wesenseinheit Christi und des Vaters bezog das Konzil Stellung gegen Arius.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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