Begegnungstage
Dekanat Horn wird zum „Herz der Diözese“

Foto: Diözese St. Pölten

Wir gehen mit großen Hoffnungen in die Begegnungstage. So wie auch jeden Sonntag, Woche für Woche, wenn wir Eucharistie feiern. Im Wissen, dass uns die Wandlung Heil bringt!“, spricht Dechant P. Michael Hüttl über seine Erwartungen für die kommenden Wochen. Sein Dekanat und dessen 32 Pfarren werden zum „Herz der Diözese“. Bei allen 45 Veranstaltungen werden Vertreter der Diözesanleitung dabei sein.

32 Pfarren zuletzt besucht

Die Horner Dekanatskonferenz war in den letzten Jahren bereits in sämtlichen Pfarren. Das sei eine gute Erfahrung für alle gewesen. Dechant Hüttl ist erfreut, dass selbst in kleinsten Pfarrgemeinden Ehrenamtliche Riesenengagement beweisen – aus Liebe zu ihrer Kirche vor Ort: „Kirchen aus Stein werden hier lebendig.“ Er sei positiv überrascht, wie viel etwa Frauengruppen seit Jahrzehnten an Veranstaltungen und Instandhaltungsarbeiten auf die Beine stellen. Hier werde der hohe Wert Subsididarität – eine größtmögliche Selbstbestimmung und Eigenverantwortung auf unteren hierarchischen Ebenen – der Katholischen Soziallehre gelebt. Das mache Hoffnung, ob in Messern, Kattau oder Rodingersdorf.

Hüttl würdigt die Vorbereitungen für die Begegnungstage, die von Koordinator und Pastoralassistent Markus Ferstl federführend gemacht wurden. Für den Altenburger Benediktiner ist es etwas schwierig, Veranstaltungs-Highlights herauszuheben: „Die großen Sterne würden nicht leuchten, wenn nicht herum die kleinen leuchten.“
Gleich zu Beginn wird es ein großes Treffen von Ministrantinnen und Ministranten in Burgschleinitz–Kühnring (4. Oktober) mit Quizz, Action und Spaß geben. Zentral werden auch die Synodalen Gespräche in Eggenburg (8. 10.) und Horn (21. 10.) sein, zu denen die Pfarrgemeinderäte eingeladen sind. Wichtig ist dem Dechant auch die Begegnung mit den Religionspädagogen, die wichtige Multiplikatoren des Glaubens sind.

Eine besondere Veranstaltung ist am 11. Oktober in Gars: Nach einer Andacht in der Gertrudskirche (14 Uhr) wird um ca. 14.30 Uhr zur Begehung des „Weges des Trostes“ geladen. Die sechs Stationen bieten die Möglichkeit, in Abgeschiedenheit sich mit der eigenen Trauer aktiv auseinanderzusetzen oder die Gelegenheit zu nutzen, die Ruhe wirken zu lassen. Hier stehen die Werke der Barmherzigkeit im Zentrum. Das Thema wird auch beim „Abend der Barmherzigkeit“ (17. Oktober., 19 Uhr) in der Basilika Maria Dreieichen den Abend bereichern.

Begegnung mit Organisationen


Die Diözesanleitung wird auch beim Bezirksfeuerwehrtag in Horn, bei einer Messe mit dem Roten Kreuz in der Basilika Dreieichen, bei einer Imkerei-Betriebsbesichtigung in Krumau oder bei einer Führung durch das Museum für Alltagsgeschichte in Altpölla dabei sein. In mehreren Pfarren werden Diözesanleitungs-Vertreter bei Erntedankgottesdiensten die Begegnung suchen.

Auch ökumenische Akzente werden gesetzt: Am 14. Oktober (19 Uhr) gibt es ein ökumenisches Abendgebet im evangelischen Pfarrzentrum in Horn. Die Diözesanleitung wird auch bei Pfarrcafés sowie Jugend-, Familien- und Seniorengottesdiensten dabei sein. Abschließend rückt das Thema Friede in das Zentrum: Bei „It’s time for peace“ am Hauptplatz Eggenburg werden am 26. Oktober (18 Uhr) unterschiedliche Orte des Friedens besucht (Turm des Friedens, Tor des Friedens …).

Wichtig ist Dechant Hüttl zu betonen, dass wir alle gemeinsam Kirche sind und man werde die Begegnungstage gemeinsam mit der Diözesanleitung erleben.

Auf Augenhöhe begegnen

„Wir möchten den Menschen in den Pfarren auf Augenhöhe begegnen“, betont Bischof Schwarz. „Uns ist es ein großes Anliegen, die vielen Schätze des pfarrlichen Lebens – die Feiern, das Engagement, die Kreativität und die tiefe Glaubensfreude – kennenzulernen und gemeinsam zu heben.“

Die Begegnungstage, so heißt es aus der Diözese, bieten Raum für neue Impulse. Kleine Anstöße, innovative Ideen und alternative Formate können vorgestellt und ausprobiert werden – im Geist der Ermutigung und des Wachsens im Glauben.

Dechant Hüttl: „So wie jeder Sonntag sollen die Begegnungstage Hoffnung, Kraft und Zuversicht geben.“ W. Zarl

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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