Das Jugendtreffen fand mit rund 14.000 Teilnehmenden in Wrocław (Breslau) statt.
Taizé-Silvestertreffen 2019 in Wrocław

Angelika Sturl (Mitte) und Elisabeth Schindegger (li.) mit ihrer jungen „Gastmama“ Katarzyna.
  • Angelika Sturl (Mitte) und Elisabeth Schindegger (li.) mit ihrer jungen „Gastmama“ Katarzyna.
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Heuer lautete das Thema des alljährlichen internationalen Taizé-Silvestertreffens – das in Österreich (Wien) zum letzten Mal 1997/1998 stattgefunden hat – „Unterwegs und doch verwurzelt bleiben“. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft standen dabei auch in diesem Jahr wieder das gemeinsame Gebet, Meditation sowie das Singen der bekannten Taizé-Lieder.

Um einige Tage Taizé-„Feeling“ pur zu erleben, reisten in den letzten Dezembertagen 2019 auch junge Erwachsene aus der Diözese St. Pölten ins polnische Wrocław. Matthias aus der Pfarre Abstetten berichtet über das Treffen voller Begeisterung: „Super war’s! Ein echt guter Mix. Hier konnte ich wieder zur Ruhe kommen, meinen Horizont erweitern, Schönes und Neues an einer tollen Stadt entdecken und die Vielfalt der Kulturen erleben!“

Untergebracht waren die Jugendlichen bei polnischen Gastfamilien. Angelika aus der Pfarre Aschbach erzählt über „ihre“ Familie beeindruckt: „Gerade weil unsere liebe Gastfamilie eine sehr kleine Wohnung hat und auch sehr bodenständig lebt, waren wir so erstaunt über deren Gastfreundschaft und deren liebevollen Umgang mit uns. Sie vertrauten uns von Beginn an vollkommen. Der Besuch in Polen und die Bekanntschaft mit dem polnischen Lebensstil haben sich auf jeden Fall gelohnt und hinterlassen schöne Erinnerungen.“

Den Abschluss des mehrtägigen Jugendtreffens bildete das „Fest der Nationen“, das im Zeichen der Völkerverständigung stand. Beim abschließenden Gebet forderte Frère Alois Löser, der Leiter der französischen Taizé-Gemeinschaft, die Teilnehmenden auf, sich aktiv für Frieden und Einheit einzusetzen, sich gegen das Konsumdenken zu stellen und auch interkonfessionell für den Klimaschutz einzutreten.

Wer es nun bereut, das diesjährige Treffen verpasst zu haben, für den haben wir zwei Vorschläge. Erstens: Merk dir den Termin des nächsten Jahres vor! 2020/2021 wird im italienischen Turin gefeiert. Zweitens: Nimm doch an einem der vielen Taizé-Gebete unserer Diözese teil – wie etwa bei „Taizé on Tour“ am
19. Jänner bei den Marienschwestern in Erla. Sarah Triml

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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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