Rituale und Bräuche
Uns durch den Advent begleiten lassen

In 24 Schritten eine Krippe anlegen: So entsteht ein „Adventweg“ auf Weihnachten hin.
  • In 24 Schritten eine Krippe anlegen: So entsteht ein „Adventweg“ auf Weihnachten hin.
  • Foto: Anita Nussmüller
  • hochgeladen von Kirche bunt Redaktion

Im Advent gibt es viele Rituale und Bräuche, die auf das Weihnachtsfest einstimmen. Der Adventkalender ist ein besonders beliebter Brauch. Und jeden Tag eine kleine Freude zu erleben oder zu bereiten, tut besonders im Lockdown gut.

Viele bunte Türchen öffnen sich pünktlich zum 1. Dezember und offenbaren Süßigkeiten, kleine Geschenke oder andere Aufmerksamkeiten. Aber ein Adventkalender kann auch anders gefüllt sein als mit materiellen Dingen.
Die Jugendpastoral der Region St. Pölten etwa hat sich mit dem Projekt „LEUCHTE!N“ für den mittlerweile zweiten Advent, den wir (teilweise) im Lockdown verbringen müssen, etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie wird in der Stadt kleine Botschaften verstecken, die man zufällig finden oder wonach man bewusst suchen kann. Mithilfe eines Smartphones und Kopfhörern kommt man so zu inspirierenden Gedanken und Impulsen junger Menschen. Oder man macht einfach online auf www.sankt.online mit. Über Zoom kann man auch an zwei gemeinsamen Rorate-Morgenandachten teilnehmen (am 9. und 23. Dezember, jeweils um 6.30 Uhr).

Für Familien mit Kindern hat Anita Nussmüller, Leiterin der diözesanen Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie, einen Vorschlag, der tief in das weihnachtliche Geschehen eintauchen lässt. Die Familie baut dabei in 24 Stationen die Weihnachtsgeschichte nach. „Bereiten Sie eine leere Fläche von ca. 1,5 m2 für diesen Adventkalender vor“, erklärt Nussmüller. „Das kann ein kleiner Tisch sein, ein Podest oder eine große Fensternische.“ Täglich kommt etwas Neues auf diesen schön gestalteten Platz, sodass sich bis zum Heiligen Abend viele Elemente zur Weihnachtsgeschichte und zu einem „Adventweg“ zu­sammenfügen. Mit Backofenton oder aus anderen Materialien werden Tiere, Hirten, Engel sowie die Hauptpersonen gebastelt.

Beim „Seitenstettner Fenster-Adventkalender“ gestalten Familien, Einzelpersonen, Bildungseinrichtungen und Vereine jeweils ein für alle sichtbares Fenster zu einem bestimmten Motto und versehen es mit einer Kalenderzahl. Ab diesem Tag leuchtet im Dunkeln dieses Licht-Fenster.

Die Wartezeit auf Weihnachten lässt sich auf diese Weise besinnlich und fröhlich gestalten. Jeden Tag für ein paar Momente bewusst innehalten, ruhig werden und nachdenken: Vielleicht gelingt es uns, die besinnlichste Zeit des Jahres als solche zu erleben.

Autor:

Patricia Harant-Schagerl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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