Korrespondenz mit dem Hirtenhund
Stirnrunzeln und dann im Austausch

Ich lese die Kirchenzeitung gerne und bisher habe ich diese immer mit einem Gefühl von "Ansporn" weggelegt. Die Glaubenszeugnisse zeigen mir, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sein Leben gut zu gestalten. Seit einiger Zeit lege ich die Zeitung mit einem Stirnrunzeln beiseite, weil ich die Kommentare vom "Hirtenhund" für sehr verzichtbar halte. Selbst wenn sie inhaltlich nicht gänzlich falsch sind, ist der Ton, in dem diese formuliert sind, indiskutabel! Bitte um einen neutralen und sachlichen Ton oder die Streichung dieser überflüssigen Ruprik. Da fände sich doch sicher etwas vernünftigeres!

Mit freundlichen Grüßen,
Gudrun Weiler

Zur Antwort des Hirtenhundes

Vielen Dank für Ihre Nachricht, die mich doch einigermaßen getroffen und irritiert hat. Dass Sie die Kirchenzeitung nun mit einem "Stirnrunzeln" beiseite legen, ist ja per se nichts Schlimmes, sondern zeigt, dass es etwas darin gab, was "aneckt", was nicht bereits Gewusstes bestätigt, sondern irritiert. Das soll eine Zeitung ja schließlich auch leisten.

Und für diesen Zweck wurde ich als Hirtenhund engagiert: Mit einem Blick von außen auf die Kirche und ihr Personal blicken. Und zwar in Form einer Kolumne. Ein Genre, das bewusst keinen "neutralen und sachlichen Ton" anschlägt, sondern das zuspitzt und die Freiheit bekommt, spitz zu formulieren. Damit geht auch einher, dass eine Kolumne nicht die Meinung der gesamten Redaktion darstellt! Aus diesem Zwecke wurde ich auch als externer Autor eingeladen.

Natürlich ist Ihnen unbenommen, den gewählten Tonfall als "indiskutabel" zu erachten - gleichwohl bin ich als durch und durch kirchen- und im Übrigen auch menschenliebender Autor, pardon, Hirtenhund, überzeugt, dass der Tonfall nicht verletzend ist und einer Publikation wie einer Kirchenzeitung und einem ansonsten oft sehr "braven" und arg rationalen kommunikativen Stil sehr gut tut.

Daher: Bleiben Sie dem "SONNTAG" gewogen und versuchen Sie, auch wenn's schwer fallen mag, auch dem Hirtenhund mit Wohlwollen zu begegnen.
Wuff.

Autor:

Sophie Lauringer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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