Leitartikel für den 6. Dezember 2020
Scharfe Adventkehre

Die Zeichen der Zeit sind von uns immer neu umsichtig und mutig zu entziffern, zu deuten und in eine Erneuerung umzumünzen.
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Sind wir mobil unterwegs, gilt es den Straßenverlauf u. a. im Blick zu halten. Ab und zu den Spiegel nutzen. Und: stimmt die Zielrichtung noch? In der Leseordnung hatten wir gerade eben das endzeitliche Kommen JESU. Jetzt gilt schon wieder die Blick-Kehre Richtung 1. Ankunft: zur Geburt JESU!

Wenn wir nur nicht vor purer liturgischer Korrektheit, Echtzeit-Herausforderungen des jetzt zu uns kommenden H“RRN übersehen:

▶ Ist es nicht unser aller Hausaufgabe, Herausforderungen wie Corona-Pandemie, Terror, wackelnde Arbeitsplätze, Missbrauch, … als Chancen zu verwerten?! JESUS CHRISTUS ist felsenfest Derselbe gestern, heute und ewig (vgl. Hebr. 13,8), selbst wenn sich Zeiten, Zeitgeist und wir ändern. Und ja: die Zeichen der Zeit sind von uns immer neu umsichtig und mutig zu entziffern, zu deuten und in eine Erneuerung umzumünzen.

▶ Der Hl. Bischof Nikolaus war vor über 1500 Jahren ein herausragender G“TTES- und Menschenfreund in Myra (heute: Demre/Türkei). Noch heute erinnern wir uns sehr gern an ihn. Nun darf gar der verkleidete Nikolaus als Freund der Familien trotz Corona bis zur Wohnungstür kommen: in Lichtblick für viele Menschen – nicht nur für Christ*inn*en!

▶ Unser SONNTAG-Chefredakteur Michael Ausserer ist auf einen sehr verantwortungsvollen Posten in der Nachbarschaft gerückt. Wir harren nun der Wahl einer guten Nachfolge.

Ebnen wir jetzt – wie vorzeiten Johannes der Täufer – den Weg für den H“RRN: durch Umkehr zu JESUS und Seinen Worten - inkl. menschen- und schöpfungsfreundlichem Lebensstil. Der befeuernde HEILIGE GEIST möge uns im Sinne JESU beistehen!

Herzlichst Ihr
Weihbischof Franz Scharl

Die Zeichen der Zeit sind von uns immer neu umsichtig und mutig zu entziffern, zu deuten und in eine Erneuerung umzumünzen.
Weihbischof Franz Scharl
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Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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