1. Mai - "Tag der Arbeit"
„Hands on“ auch in der Corona-Krise

Hands on Mentoring setzt momentan vorrangig bei der Unsicherheit und teilweisen Perspektivlosigkeit junger Arbeitssuchender an. Unsere MentorInnen bieten Entlastungsgespräche und Lifecoaching an.
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  • Hands on Mentoring setzt momentan vorrangig bei der Unsicherheit und teilweisen Perspektivlosigkeit junger Arbeitssuchender an. Unsere MentorInnen bieten Entlastungsgespräche und Lifecoaching an.
  • Foto: Lukas Bieri auf Pixabay
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In Zeiten der Corona-Krise haben viele ihre Arbeit verloren. Damit bekommt der 1. Mai als „Tag der Arbeit“ wieder eine eigene Bedeutung. Warum die Corona-Krise junge Arbeitssuchende besonders schwer trifft.

Was unsere Kirche im Hinblick auf die Arbeitswelt unternimmt?

Eva Rosewich
Eva Rosewich
Projektleiterin von
„Hands on“.

Eva Rosewich, Projektleiterin von „Hands on“, erläutert gegenüber dem SONNTAG die engagierte Arbeit dieses Projekts, das sich der jungen Arbeitssuchenden höchst professionell annimmt.
 
Was bedeutet die Corona-Krise für junge Arbeitssuchende?
Eva Rosewich: Junge Arbeitssuchende trifft die Coronavirus-Krise besonders schwer, da viele Jugendliche sehr motiviert sind, eine Lehrstelle zu finden und diese im September zu beginnen. Ein Stimmungsbild meiner Mentees zeigt, dass sie sich aktuell wenige Chancen ausrechnen, momentan zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Besonders im Bereich der Hotellerie und Gastronomie ist es derzeit sehr schwierig, Fuß zu fassen, wohingegen andere, systemerhaltende Bereiche händeringend nach jungen Talenten suchen. Ich bemerke eine große Verunsicherung, was das Thema Arbeitssuche betrifft unter meinen Mentees. Ebenso erlebe ich aber auch einen großen Bedarf an Mentoring und Unterstützung seitens der jungen Menschen.

Was kann „Hands on Mentoring“ in diesem Zusammenhang tun?
Eva Rosewich: „Hands on Mentoring“ erlebt aktuell eine große Solidaritätswelle sowie die vermehrte Bereitschaft, ehrenamtlich und sinnvoll tätig zu werden. Hands on Mentoring setzt momentan vorrangig bei der Unsicherheit und teilweisen Perspektivlosigkeit junger Arbeitssuchender an. Unsere MentorInnen bieten Entlastungsgespräche und Lifecoaching an.

Die MentorInnen von „Hands on“ haben eine Vorbildfunktion und bieten Halt, Sicherheit sowie Perspektiven und Ziele während der Krise an. Der Fokus des Mentorings liegt aber auch beim Vorbereiten der perfekten Bewerbungsunterlagen. Ebenfalls unterstützen wir junge Menschen bei der Recherche nach der passenden Lehrstelle und geben Hilfestellung bei allen Fragen, die im Bewerbungsprozess auftauchen.

Wie kann man die Arbeit von „Hands on Mentoring“ in wenigen Sätzen erklären?
Eva Rosewich: Wir sind ein Mentoring-Projekt für junge Arbeitssuchende zwischen 14 und 25 Jahren, die bei der Arbeits- und Lehrstellensuche von ehrenamtlichen MentorInnen unterstützt und begleitet werden.

Das Projekt wurde von der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien gemeinsam mit dem Integrationshaus und der Caritas (Fachbereich Arbeit und Chance) im Februar 2016 initiiert.

Seit September 2016 ist der Verein Kirche und Arbeitswelt Hands-on Träger des Projekts. Unsere Mentorinnen und Mentoren kommen aus dem oberen und mittleren Management, sind ausgezeichnet vernetzt und möchten Jugendliche unterstützen, sich in den österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die MentorInnen unterstützen die Mentees hinsichtlich der Klärung des Berufsbildes und der Erwartungshaltung, Begleitung im Bewerbungsprozess und stellen ihre Erfahrungen und Ressourcen 1-mal pro Woche für 1,5 Stunden zur Verfügung.

Mehr Info:www.erzdioezese-wien.at/unit/handson/home

Hands on Mentoring setzt momentan vorrangig bei der Unsicherheit und teilweisen Perspektivlosigkeit junger Arbeitssuchender an. Unsere MentorInnen bieten Entlastungsgespräche und Lifecoaching an.
Eva Rosewich, Projektleiterin von „Hands on“.
Autor:

Stefan Kronthaler aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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