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John Henry Newman 3/4
Erst das Gewissen, dann der Papst
Sogenannte Maximalisten träumten nach dem Unfehlbarkeitsdogma von 1870 davon, dass der Papst ihnen das eigene Urteil abnehme. Ihnen entgegnete John Henry Newman: „Wenn ich genötigt wäre, bei den Trinksprüchen nach dem Essen ein Hoch auf die Religion anzubringen (was freilich nicht ganz das Richtige zu sein scheint), dann würde ich trinken – freilich auf den Papst, jedoch zuerst auf das Gewissen und dann erst auf den Papst“. DIE PFLICHT, DEM GEWISSEN ZU FOLGEN Mit seinem Toast lehnt Newman die...