Buch-Tipp
Aufruhr am Land
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
In „Der vergessene Bauernkrieg“ holt Anton Distelberger ein dramatisches Kapitel aus dem Schatten der Geschichte.
Das Buch erzählt von aufständischen Bauern, sozialen Ungerechtigkeiten und dem mutigen, oft verzweifelten Kampf um Freiheit und Mitbestimmung. Distel-berger schildert die Ereignisse lebendig und verständlich: Man spürt die Spannungen der Zeit und die Hoffnung der Unterdrückten. Dabei geht es vor allem um die Menschen hinter der Geschichte.
Denn in den Anfangsjahren der jungen Republik durften LandwirtInnen, so wie schon während des Ersten Weltkrieges, ihre Produkte nicht frei verkaufen, sondern waren gezwungen, sie an staatliche Stellen zu festgesetzten Preisen abzuliefern. Besonders die Bauern in Niederösterreich und der Steiermark leisteten dagegen hartnäckigen Widerstand. In der Folge kam es zu bewaffneten Konfrontationen mit Volkswehr und Gendarmerie mit tragischen Verlusten.
Das Buch richtet sich an historisch Interessierte und an Leserinnen und Leser, die mehr wissen wollen zu Machtverhältnissen, politischen Bewegungen oder sozialer Gerechtigkeit.
Anton Distelberger ist Historiker und Autor mit besonderem Inter-esse an Sozialgeschichte. In seinen Arbeiten legt er Wert darauf, historische Ereignisse aus der Perspektive der „einfachen Leute“ zu erzählen und Vergessenes wieder sichtbar zu machen.
Anton Distelberger:
Der vergessene Bauernkrieg.
Innsalz Verlag 2025, 29 Euro,
ISBN 978-3-903496-38-5
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.