Stift Melk
Ludwig Wenzl empfing Abtbenediktion

Ludwig Wenzl erhält von Weihbischof Anton Leichtfried die Abtbenediktion | Foto: Franz Gleiss
  • Ludwig Wenzl erhält von Weihbischof Anton Leichtfried die Abtbenediktion
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Ludwig Wenzl (40) ist am Nationalfeiertag vor 800 Mitfeiernden zum neuen Abt des Benediktinerstifts Melk „geweiht“ worden. Die Abtbenediktion, umgangssprachlich „Abtweihe“ genannt, nahm Weihbischof Anton Leichtfried vor. Wenzl war im September zum Nachfolger von Abt Georg Wilfinger gewählt worden, der seit 2001 an der Spitze des Konvents stand. Er wird das Amt offiziell am 7. November übernehmen.
Bei der Überreichung der Insignien Abtstab, Abtring und Mitra erinnerte Weihbischof Leichtfried den gebürtigen Aschbacher Wenzl an die Aufträge des Abtes nach der Ordensregel: Der Ring stehe für Eintracht und Liebe, die er in der Gemeinschaft bewahren solle. Der Abtstab sei Zeichen seines Hirtenamtes für seine Mitbrüder, die ihm anvertraut sind.

Den Gottesdienst in der Stiftskirche feierten zahlreiche Vertreter aus Kirche und Politik mit. Unter ihnen waren der Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation, Johannes Perkmann, und viele weitere Äbte und Pröpste, der evangelische Superintendent Michael Simmer sowie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Freude und Hoffnung

Mit seinem Wahlspruch „Gaudium et spes“ (Lat. Freude und Hoffnung) habe sich der neue Abt viel vorgenommen, so Weihbischof Leichtfried. „Gaudium et spes“ und die weitere Präzisierung „luctus et angor“ (Trauer und Angst) sind die Anfangsworte der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Konstitution besagt, dass die Freuden und Hoffnungen, aber auch die Trauer und Ängste der heutigen Menschen, insbesondere der Armen und Bedrängten, auch die Freuden, Hoffnungen, Trauer und Ängste der Kirche sind.

„Die Menschen sind der echte Schatz des Stifts Melk“, betonte der neue Abt Wenzl in seinen Dankesworten am Ende des Gottesdiensts. Sein Dank gelte neben Angehörigen und weiteren Wegbegleitern vor allem dem Konvent und seinem Vorgänger Abt Wilfinger: „Danke, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen und weiterhin zusammenarbeiten.“ Foto: Gleiss

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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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