TV-Gottesdienst im Stift Lilienfeld
Bischof: „Schmerzliche Zeit für Gläubige endet“

Bischof Alois Schwarz feierte mit Priestern, die in den vergangenen Wochen auf ServusTV einen Fernsehgot­tesdienst gefeiert haben. Auf dem Foto P. Pirmin Mayer von der Pfarre Pyhra (li.) und P. Altmann Wand von der Pfarre Rohrbach (re.).
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  • Bischof Alois Schwarz feierte mit Priestern, die in den vergangenen Wochen auf ServusTV einen Fernsehgot­tesdienst gefeiert haben. Auf dem Foto P. Pirmin Mayer von der Pfarre Pyhra (li.) und P. Altmann Wand von der Pfarre Rohrbach (re.).
  • Foto: zVg/Stift Lilienfeld
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Für viele ist mit der Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten eine „schmerzliche Zeit“ zu Ende gegangen. Das betonte Bischof Alois Schwarz beim Gottesdienst am Sonntag, 17. Mai, der von ServusTV live aus dem Stift Lilienfeld übertragen wurde. Der Bischof feierte gemeinsam mit Abt Pius Maurer und Priestern, die in den vergangenen Wochen ebenfalls TV-Gottesdienste gefeiert hatten (mehr dazu auf Seite 5 dieser Ausgabe).
Unmmittelbar vor Beginn der Messe hielten Bischof Schwarz und Abt Pius ein kurzes Gebet mit Blick zur Mariazeller Gnadenstatue. Im Kapitelsaal des Stiftes Lilienfeld befindet sich eine Kopie der „Magna Mater“ von Mariazell.

In seiner Predigt betonte Bischof Schwarz u. a.: „Wir lesen und hören, diesem Christus können wir in den Menschen begegnen, die krank sind, die arm und leidend sind.“ Der Bischof verwies auf die „Helferinnen und Helfer“, die im Krankendienst Jesus einen Dienst erwiesen haben. „Denn er ist im Kranken, im Sterbenden, im Armen… Das ist eine Form von Gottesdienst, den diese Menschen leben und ich bin ihnen dafür ungeheuer dankbar.“ Andere wieder hätten Gott und Christus im Wort der Heiligen Schrift gesucht – beim Lesen des Evangeliums und der Bibel daheim. Dabei verwies der Bischof u. a. auch auf „Kirche bunt“, die diese Botschaft Woche für Woche den Lesern ins Haus liefert.

Viele hätten während der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste infolge der Corona-Pandemie „Sehnsucht gehabt, Christus auch in der heiligen Kommunion zu begegnen“ und dieses „Lebensmittel für die Seele“ vermisst. „Das war schon schmerzlich. Das weiß ich von vielen“, so Schwarz in seiner Predigt. Nun mit den Gläubigen wieder die Messe feiern zu können, sei für ihn „berührend“. Dass es weiterhin Einschränkungen gebe, die Menschen Mund- und Nasen-Schutz tragen müssten, nehme er, so Schwarz, „vielleicht als kleinen Hinweis darauf, dass es nicht nur darum geht, dass wir Christus aufnehmen in der Eucharistie und ihn mit uns tragen, sondern dass wir in jeder heiligen Messe es wagen, uns in Chris­tus hinein verwandeln zu lassen“. Wo dies geschehe, könnten Christen mit ihrem aus dem Glauben kommenden Potenzial an Hoffnung dazu beitragen, dass die Welt „ein neues Aufatmen des Lebens“ erfährt. „Dem Leben Christi gegenüber gibt es kein Social dis­tancing. In Christus können wir das Leben mit unseren Herzen umarmen – ob mit oder ohne Mund- und Nasen-Schutz“, rief Schwarz auf.

Wie in anderen Kirchen auch waren die Sicherheitsvorkehrungen im Stift Lilienfeld strikt eingehalten worden. Für die Gottesdienstbesucher gab es beim Eingang durch einen Ordner die Möglichkeit, die Hände zu desinfizieren. Eine weitere Ordnerin begleitete die Gläubigen zu den Sitzbänken. Auch während der Kommunion und beim Verlassen der Kirche sorgten die Ordner für einen reibungslosen Ablauf. Einen Bericht über die ersten öffentlich zugänglichen Gottesdienste in unseren Pfarren lesen Sie auf Seite 6 dieser Ausgabe.

Bischof Alois Schwarz feierte mit Priestern, die in den vergangenen Wochen auf ServusTV einen Fernsehgot­tesdienst gefeiert haben. Auf dem Foto P. Pirmin Mayer von der Pfarre Pyhra (li.) und P. Altmann Wand von der Pfarre Rohrbach (re.).
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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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