Matthäus-Evangelium
Jesu Botschaft gegen Diskriminierung und Gewalt
- V. l.: Organisator Christian Ebner, Bischof Alois Schwarz, Weihbischof Anton Leichtfried, Neutestamentler Walter Schaupp, Moderatorin Michaela Lugmaier, Generalvikar Christoph Weiss.
- Foto: Wolfgang Zarl
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Der renommierte Neutestamentler Walter Schaupp (Graz/Wien) war abschließender Referent bei der Priesterstudientagung im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Vielleicht sei Jesus eine Zumutung, die uns für unsere Entwicklung helfe. Schaupp sprach eine Vision Jesu an: Die Welt sollte anders sein. Die Botschaft Jesu sei gegen Diskriminierung und gegen Gewalteskalation. Christen sollten sich unterscheiden, indem sie ihre Feinde lieben und selbst Gegnern, die in Not sind, helfen. Die Kirche habe bereits einiges aus der Geschichte und aus ihren Fehlern gelernt: etwa das Eintreten gegen die Todesstrafe. Der Theologe lädt dazu ein, sich wieder verstärkt auf das „Abenteuer Gott“ einzulassen und stärker darüber nachzudenken, „wie er wirklich ist“.
Im Zentrum der Priesterstudientagung mit 130 teilnehmenden Priestern, Diakonen und Pastoralassistent/innen stand das Matthäus-Evangelium. Weihbischof Anton Leichtfried, zuständig in der Diözese St. Pölten für die Priesterfortbildung, zeigte sich fasziniert vom Verfasser des Evangeliums: Er habe einen großartigen neuen Blick auf Jesus in die Kirche gebracht. Weiters war Weihbischof Leichtfried erfreut über die gute Atmosphäre bei diesen Tagen und die rege Diskussion bei der Auslegung des Matthäus-Evangeliums.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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