Hilfe in Krise
Caritas startet österreichweite „Coronanothilfe-Hotline“

Christina A. ist Alleinerzieherin und ist dankbar für die Unterstützung, die sie durch die Caritas der Diözese St. Pölten erfahren hat.
  • Christina A. ist Alleinerzieherin und ist dankbar für die Unterstützung, die sie durch die Caritas der Diözese St. Pölten erfahren hat.
  • Foto: Caritas/Franz Gleiss
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Gleich mit einer ganzen Reihe von Hilfsangeboten reagiert die Caritas Österreich auf die Coronakrise. So wurde eine österreichweite Hotline unter der Nummer 05/17 76 300 gestartet. Diese Rufnummer ist wochentags von 9 bis 16 Uhr zum Ortstarif erreichbar und hilft Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre Lebensmittel oder die nächste Miete bezahlen sollen oder die schlicht jemanden brauchen, der ihnen zuhört. Caritaspräsident Michael Landau: „Mit der neuen Coronanothilfe-Hotline wollen wir die Not der Menschen lindern und unbürokratische Ersthilfe leisten.“ Die Gesundheitskrise von heute dürfe nicht zur sozialen Krise von morgen werden.

Verbunden ist die Hotline auch mit verschiedenen Hilfsangeboten der Caritas – etwa den 36 Sozialberatungsstellen in ganz Österreich. Dort seien im Vorjahr knapp 65.000 Menschen betreut und mit kleinen Überbrückungshilfen finanziell unterstützt worden, sagt Landau. Im Hinblick auf die nun in der Coronakrise wachsenden Arbeitslosenzahlen werde deutlich, „wie groß die Aufgabe ist, die nun vor uns liegt“, so der Caritaspräsident. Die Zahl der Menschen, die nicht wissen, wie sie Miete, Essen oder Heizung bezahlen sollen, werde zunehmen. Erste Erfahrungen an der Hotline zeigten, dass sich zunehmend Menschen melden, die noch nie die Hilfe der Caritas gebraucht hätten und jetzt durch die Pandemie unverschuldet in Not geraten seien. Die Caritas nannte hier Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Langzeitarbeitslose und Mindestpensionisten.

Eine weitere Hilfsaktion startete die Caritas Österreich mit der Tageszeitung „Krone“: Die Initiative #füreinand-Community bringt hilfsbereite Menschen mit jenen zusammen, die Hilfe suchen. Alle näheren Infos dazu unter: www.fuereinand.at.

Die katholische Kirche in Österreich verstärkte ebenfalls ihre Hilfe für Betroffene der Coronavirus-Pandemie und stellte zusätzlich eine Million Euro für den Corona-Nothilfefonds der Caritas zur Verfügung. Nach Beschluss der österreichischen Bischofskonferenz wird das Spendengeld anteilsmäßig von den Diözesen aufgebracht und der jeweiligen diözesanen Caritas direkt angewiesen.

„Mit der Caritas haben wir als Diözese eine verlässliche und starke Rettungsleine: hier mit finanzieller Unterstützung zu helfen, wo es rasch und unbürokratisch nötig ist, ist eine konkrete Antwort auf die Not konkreter Menschen“, so Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz. „Nur gemeinsam lässt sich diese Zeit gestalten, es braucht große und kleine Gesten der Nächs­tenliebe und Solidarität. Wir dürfen die Not nicht übersehen und wir werden als Kirche immer die Stimme für Menschen in Not erheben.“

Spenden für die Caritas-Coronahilfe:
IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560, Kennwort: Corona Nothilfe, mit Angabe der eigenen Postleitzahl.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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