Kategorien Mobilität und Biodiversität
Österreichweite Umweltpreise in St. Pölten vergeben
- Foto: Georg Pulling/Kathpress
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Am 16. Jänner ist in St. Pölten der österreichweite kirchliche Umweltpreis vergeben worden. Insgesamt wurden zwölf Hauptpreise an evangelische und katholische Pfarren sowie an Ordenseinrichtungen verliehen; darüber hinaus gab es 25 Anerkennungspreise. Als Gratulanten stellten sich Bischof Alois Schwarz und die evangelische Bischöfin Cornelia Richter ein.
Der Umweltpreis wurde in den Kategorien Mobilität und Biodiversität vergeben. Mit 37 Einreichungen verzeichnete der Preis eine Verdreifachung gegenüber der letzten Ausschreibung 2023, wie Markus Gerhartinger, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs, sagte.
Hoffnung, Tatkraft und Kreativität
Der kirchliche Umweltpreis zeige, so Bischof Schwarz, „wie viel Hoffnung und Tatkraft in unseren Pfarren, Orden und kirchlichen Einrichtungen steckt“. Der Preis ermutige zugleich, Neues zu beginnen, so Schwarz in seinem Grußwort: „In der Mobilität können wir Wege finden, CO2 zu sparen und kirchliches Leben klimafreundlich zu gestalten. In der Biodiversität schützen wir Lebensräume, damit die Vielfalt der Schöpfung erhalten bleibt.“
Bischöfin Richter: „Von den ersten Seiten der Bibel an ist uns die Verantwortung für die Schöpfung übergeben. Wir sind es, die sie in ihrer gesamten Schönheit zu bewahren haben.“ Vieles davon sei bereits aufs Spiel gesetzt, vieles sei durch die menschliche Gier nach immer mehr Wachstum bereits verloren. Umso wichtiger sei es, „unserer Verantwortung in ökumenischer Gemeinschaft nachzukommen“.
Die Bedeutung der Orden für den Umweltschutz hob Sr. Anneliese Herzig von der Österreichischen Ordenskonferenz hervor. Etwa durch Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt oder nachhaltige Land- und Forstwirtschaft oder auch Schonung der natürlichen Güter würden Orden seit jeher und bis heute einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten.
Preis nach Neustadtl
In der Kategorie „Biodiversität“ ging ein Hauptpreis an die Neustadtler Gemeinschaft Ancillae Domini für ihre Blühwiesen rund um ihren Kloster-Vierkanthof.
Der Preis wird von den katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten gemeinsam mit den Ordensgemeinschaften und der Fachstelle „Überdiözesane Umweltarbeit der katholischen Kirche in Österreich“ vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 13.000 Euro.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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