LIMA-Gruppe in St. Valentin
Besser gemeinsam als einsam
- Das Treffen der LIMA-Gruppe mit Leiterin Maria Achleitner (vorne re.) am 14. Oktober: einen Drachen basteln für die Beweglichkeit der Finger, knifflige Übungen zum Rechnen und Schreiben, eine lustige Geschichte zum Abschluss. Dazu gab es Tee, Obst und Lebkuchen.
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Körper, Geist und Seele werden genährt und aktiviert. Die LIMA-Gruppe in St. Valentin gibt es seit fast 14 Jahren, wie Leiterin Maria Achleitner erzählt, und das hat mehrere Gründe.
Dass es die LIMA-Gruppe rund um Maria Achleitner schon so lange und ohne Unterbrechung gibt, ist kein Zufall. „Viele Teilnehmende kommen wegen der Gemeinschaft“, erzählt die Gruppenleiterin. Manche Seniorinnen und Senioren seien sehr viel alleine, mitunter leben kaum Verwandte in der Nähe. „Dann tut es gut, einfach einmal rauszukommen und einen netten Nachmittag zu erleben.“
LIMA („Lebensqualität im Alter“) ist ein Trainingsprogramm des Katholischen Bildungswerks für Menschen ab 55, mit dem die körperliche und psychische Gesundheit erhalten werden soll. „Körper, Geist und Seele werden gestärkt und aktiviert“, erklärt Maria Achleitner.
Freude am Leben finden
Im Pfarrhof von St. Valentin kommen einmal im Monat zwischen sechs und elf Personen zusammen. Auf dem Programm der Treffen stehen einfache körperliche Übungen, die dazu dienen, beweglich zu bleiben und die eigene Mobilität zu erhalten. Dazu kommen geistige Übungen und Aufgaben für das Gedächtnistraining, bei denen „es nicht um Leistung geht, sondern um die Freude am Tun“, so Achleitner. Die Gruppe beschließt ihre Treffen meist mit einem besinnlichen Teil: Eine Kerze brennt, eine lustige oder inspirierende Geschichte wird vorgelesen.
Das Material stammt von LIMA und wird gelegentlich von der jeweiligen Gruppenleiterin bzw. dem Gruppenleiter ergänzt. Das Katholische Bildungswerk, das das Programm LIMA unter dem neuen Namen „Gute Tage mit LIMA“ betreibt und wieder neu beleben möchte, hilft auch bei den ersten Schritten, wenn Interessierte eine neue Gruppe gründen möchten.
„Als meine Mutter und meine Tante pflegebedürftig wurden, da haben sie sich aufgegeben“, erzählt Maria Achleitner, „dabei waren sie noch keine 70 Jahre alt!“ Da erwachte bei ihr der Entschluss, selber im Alter aktiv zu bleiben und zu tun, was gut tut. „Ich möchte mich selber immer wieder bei der Nase nehmen und auch andere Menschen motivieren, Freude am Leben zu finden und zu erhalten. Das sollte man sich selber wert sein!“ PH
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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