Innenminister Nehammer
Nach Terroranschlag erhöhte Überwachung von Kirchen

Polizisten am Tag nach dem Attentat vor dem Singertor des Stephansdoms.
  • Polizisten am Tag nach dem Attentat vor dem Singertor des Stephansdoms.
  • Foto: Markus A. Langer
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Innenminister Karl Nehammer hat eine verstärkte Überwachung von Kirchen und Stätten der Religionsausübung aufgrund von Ermittlungsergebnissen zum Anschlag in Wien am 2. November angekündigt.

Der Attentäter, der beim Anschlag in der Wiener Innenstadt am Abend von Allerseelen vier Passanten getötet hat, habe womöglich gezielt nach Opfern in Kirchen gesucht, ehe er von der Polizei erschossen wurde, erklärte der Innenminister am Donnerstag, 26. November, in Wien. Laut Informationen von der katholischen Presseagentur "Kathpress" stehen die katholischen Diözesen mit Blick auf die erhöhten Sicherheitserfordernisse in Kontakt mit den zuständigen Landesbehörden wie Landesverfassungsschutz und Landespolizeidirektion.

Laut Aussage des Innenministers befinde man sich in einer "besonders heiklen Phase", weil ein Terror-Anschlag Nachahmungstäter auf den Plan rufen könnte. Details nannte Nehammer dazu nicht, weil die Staatsanwaltschaft das "Exklusivrecht" habe, neue Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit zu teilen. Im Hinblick auf Weihnachten sehen die Behörden, dass die Gefährdungslage nicht abnehmen wird.

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Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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