Selbstgemachtes aus Wiese, Feld und Garten
Jetzt locken die Gesichter der Pflanzen

Mit selbst gestalteten Grußkarten aus Fotokarton und aufgeklebten Blüten können wir Glück- und Segenswünsche übermitteln, z. B. zum Muttertag.
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  • Mit selbst gestalteten Grußkarten aus Fotokarton und aufgeklebten Blüten können wir Glück- und Segenswünsche übermitteln, z. B. zum Muttertag.
  • Foto: Anton Pustet Salzburg
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Der Frühling belebt die Sinne und lädt ein, Ausschau zu halten nach aufblühenden und duftenden Blumen. Blüten lassen sich zu Hautpflegeölen, Tees und Auszügen verarbeiten, wie Doris Kern in ihrem Buch „Verlockende Blüten“ anregend zeigt.

Und wir können mit ihnen kreativ sein, zum Beispiel für kleine Geschenke anlässlich des Muttertags und um Wohnräume oder auch Kirchen zu schmücken.

Der Frühling inspiriert, mit der neu aufblühenden Natur kreativ zu sein. Vor allem Kinder lieben es, Blüten zu sammeln, um damit etwas zu basteln. "Für mich sind Blüten so etwas wie die Gesichter der Pflanzen: Ihre Vielfalt zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich. Dabei gibt es große und prächtige, aber auch kleine und sehr unscheinbare. Die meisten von ihnen verfolgen das Ziel, von Insekten bestäubt zu werden. So locken sie mit herrlichen Düften und anziehenden Farben und Formen", schreibt Doris Kern in ihrem Buch „Verlockende Blumen. Selbstgemachtes aus Wiese, Feld und Garten“.

Mit Achtsamkeit sammeln
Die Autorin, ausgebildet u. a. in Traditioneller Europäischer Heilkunde, versammelt darin eine Vielzahl an anregenden Rezepten mit Blüten, die wir jetzt schon pflücken können. Dazu zählen Gänseblümchen, Veilchen, Apfel- und Kirschblüten, Löwenzahn und bald auch Rotklee.

"Wer mit Achtsamkeit sammelt, hält sich in der Natur an die Handstraußregel. Das bedeutet, etwa so viel zu entnehmen, wie in eine Hand passt. Hält man sich daran, schädigt man nicht die Natur und kann trotzdem erlesene Haus- und Heilmittel für sich selbst herstellen." Weiters gilt: Immer mehr Blüten zurücklassen, als man entnimmt.

Im Mai stehen viele Obstbäume in Blüte, darunter Apfel und Kirsche. Apfelblüten lassen sich auch in der Hautpflege einsetzen, etwa in Form eines Apfelblütenpflegeöls.

Rezept:

2 Handvoll frische Apfelblüten leicht zerkleinern und in ein Glas füllen.
Mit 50 g Mandelöl übergießen und verschließen.

2-3 Wochen an einem hellen, nicht vollsonnigen Platz stehen lassen.
Anschließend abseihen und mit 5 Tropfen Vitamin E vermischen, in Fläschchen füllen.
Es hält ca. 6-8 Monate.

Die filigrane Schönheit der Blüten bezaubert auch in getrockneter und gepresster Form. Mit transparentem Papier, gepressten Blüten und Marmeladegläsern lassen sich dekorative Teelichter gestalten, die auch die Kirche schmücken können.

Mit selbst gestalteten Grußkarten aus Fotokarton und aufgeklebten Blüten können wir Glück- und Segenswünsche übermitteln, z. B. zum Muttertag.

Autor:

Agathe Lauber-Gansterer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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