Historikerin

Beiträge zum Thema Historikerin

Kunst & Kultur

Sonntagberger Veranstaltungsreihe
Hochkarätiges Nachtgespräch

Die Kunsthistorikerin und langjährige Direktorin des Kunsthistorischen Museums Wien, Sabine Haag, sprach bei der Veranstaltungsreihe „Sonntagberger Nachtgespräch“ im Pfarrhof darüber, wie Kunst und Religion zusammenwirken. Sie zeigte auf, wie Kunst religiöse Inhalte transportiert und zum Nachdenken anregt. Besonderes Augenmerk galt der barocken Ausstattung der Basilika Sonntagberg, gestaltet von Daniel Gran (1694–1757), einem der bedeutendsten Barockmaler Österreichs. Wolfgang Sobotka, Obmann...

  • 30.04.25
Gesellschaft & Soziales

Dinge mit Geschichte(n) - von Inge Friedl
Die kostbare Leinwand

Als Erzherzog Johann 1820 die steirische Ramsau besuchte, war er in einigen Bauernhöfen zu Gast. Er schrieb in sein Tagebuch: „Die Hausfrauen zeigten mir ihre Kästen.“ Voll Stolz präsentierten sie dem Prinzen „Vorräte selbst erzeugter Leinwand“, denn Leinen war früher ein Zeichen von Wohlstand. Es wurde den jungen Frauen bei der Heirat als Aussteuer mitgegeben: Leinen, das selbst angebaut, selbst zu Garn versponnen und dann vom Weber gewebt worden war. Daraus hat man Bettwäsche, Hemden, feine...

  • 06.11.24
Geschichtliches & Wissen
Die Pianistin Martha Cohen am Flügel in ihrem früheren Zuhause in Berlin. An der Wand hängt ein Porträt ihres Mannes Hermann Cohen, gemalt von Max Liebermann.  | Foto: Archiv Ingke Brodersen
2 Bilder

EIN_BLICK
Gegen das Vergessen

Ingke Brodersen beschäftigt sich als deutsche Historikerin immer wieder mit der Zeit des Nationalsozialismus. In ihrem neuen Buch „Lebewohl, Martha“ erinnert sie an Schicksale jüdischer Bewohner:innen, die in der NS-Zeit in dem Haus wohnten, in dem sie heute lebt. Seit 1990 wohnen Sie in Berlin-Schöneberg in einem Haus, in dem zur NS-Zeit 24 Jüdinnen und Juden lebten, bevor sie deportiert und ermordet wurden. Wie sind Sie auf diese Lebensgeschichten gestoßen? Ingke Brodersen: Beim Einzug in...

  • 04.05.23
Serien

Dinge mit Geschichte(n) von Inge Friedl
Der Löffel unter'm Tisch

Der Gegenstand, vom dem ich heute erzählen will, ist nur mehr in der Redewendung „den Löffel abgeben“ gegenwärtig. Viele wissen, dass dies „sterben“ bedeutet, haben aber keine Ahnung, wie es zu dieser Redewendung kam. Machen wir eine kleine Zeitreise zu einem Bauernhof, sagen wir in die 1950er Jahre. Die Bäuerin ruft zum Mittagessen. Bauersleut’, Dienstboten und Kinder stellen sich zum Tisch, um zu beten. Mit dem „Amen“ setzen sich alle auf ihre Plätze. Das Essen wird in einer großen Schüssel...

  • 01.03.23

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