Geburt als Gnade

Beiträge zum Thema Geburt als Gnade

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Geburt als Gnade - Teil 4
Uns ist ein Kind geboren

Sprache spricht. Gerade alte Redewendungen vermögen uns den existenziellen Sinn von Phänomenen und Sachverhalten zu erschließen. „Guter Hoffnung zu sein“, eine Formulierung, die einst den Zustand der Schwangerschaft umschrieb, bringt den Zusammenhang von Schwangerschaft bzw. Geburt und Hoffnung gleich mehrfach zum Ausdruck. Einerseits stellt die Schwangerschaft eine Hoffnung für die werdende Mutter in Aussicht, da über das heranwachsende Kind ihrer Geschichte und ihrer Existenz eine Zukunft...

  • 18.12.25
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Geburt als Gnade - Teil 3
Über das Fleisch Christi

Wenn Maria sich unmittelbar nach der Verkündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel auf den Weg zu Elisabeth macht (Lukas 1,39–56), so ist sie dabei schwanger von einem Wort, über dessen Bedeutung sie sich noch nicht wirklich sicher sein kann. In der Verkündigungsszene im Lukasevangelium heißt es nur, dass sie von der Begrüßung des Engels „erschrocken“ war (Lukas 1,29). Erst als ihre Cousine Elisabeth mit freudigen Lobes- und Segensrufen die Botschaft des Engels bestätigt und Maria in...

  • 11.12.25
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Geburt als Gnade - Teil 2
Glaube braucht andere

Jede Schwangerschaft, aber auch jedes große Werk des Friedens, fordert Geduld. Das Evangelium des zweiten Adventsonntags stellt mit Johannes dem Täufer die Figur eines großen Zeugen ins Zentrum (Matthäus 3,1–12). Er ruft zur radikalen Umkehr auf, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: „radikal“ kommt von lateinisch „radix“, was „Wurzel“ bedeutet. Der Ruf Johannes des Täufers betrifft die Wurzel des Lebens und Glaubens. PRIORITÄTEN VERSCHIEBEN SICH In einer Schwangerschaft wird so manches, was...

  • 04.12.25
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Geburt als Gnade - Teil 1
Wie eine Schwangerschaft

Ein wenig lässt sich die Dramatik des Advents mit einer Schwangerschaft vergleichen. So, wie im Körper einer Schwangeren jemand heranwächst, der sich zwar erahnen lässt und sich durch manche Zeichen ankündigt, der aber trotzdem bis zur erhofften und zugleich wohl gefürchteten Geburt immer ein wenig unsicher bleibt, so nähert sich spannungsvoll die Ankunft des Menschensohnes. Schon von den alttestamentlichen Propheten wurde sie immer wieder verheißen, wie in den Texten der liturgischen Feiern zu...

  • 01.12.25

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