Tiefes Mitgefühl
- Trauer im Schweizer Schiort Crans-Montana, wo zu Silvester 40 Menschen starben.
- Foto: ANSA
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Schweiz. Nach der Tragödie in Crans-Montana zu Silvester wenden sich Papst und Bischöfe an die Angehörigen.
Nach der verheerenden Brandkatastrophe in der Neujahrsnacht im Schweizer Skiort Crans-Montana sprechen auch Kirchenvertreter ihre Anteilnahme aus. So erklärte Papst Leo XIV., er teile den Schmerz der Familien und der ganzen Schweiz angesichts des „tragischen Brandes“. Er sei den Angehörigen der Opfer nahe, bete für die Verstorbenen und bitte Gott, „allen Mut zu machen, die an Leib oder Seele leiden“.
Gebet um Trost. Wörtlich heißt es in seinem Schreiben: „Möge die Muttergottes in ihrer Zärtlichkeit alle trösten, die von diesem Drama betroffen sind, und in ihnen die Hoffnung wachhalten.“
Zuvor hatten auch die Schweizer Bischöfe ihre tiefste Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern und ihren Familien bekundet. „Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen“, erklärten der St. Gallener Bischof Beat Grögli und die Mitglieder der Bischofskonferenz. „Diese Nacht, die ein Fest hätte sein sollen, hat sich für Hunderte von Menschen zu einer Katastrophe entwickelt.“
Der Brand brach in den frühen Morgenstunden in einer Kellerbar während einer Silvesterfeier aus. Ersten Ermittlungen zufolge hatten an Champagnerflaschen angebrachte Sprühfontänen die Deckenverkleidung in Brand gesetzt. 40 Menschen starben. Mehr als die Hälfte von ihnen waren Jugendliche. Viele der 119 Verletzten sind weiter in Lebensgefahr.
In ihrer Erklärung dankten die Schweizer Bischöfe allen Einsatzkräften, die sich vor Ort und aktuell um die Opfer kümmern und baten zu Neujahr darum, dass die betroffenen Familien von der Gemeinschaft unterstützt und mit Solidarität begleitet werden.
Quelle: Kathpress/Vaticannews
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.