60 Teilnehmende, 27 km langer Pilgerweg
Bernhardi-Weg eröffnet

Vom Stift Zwettl aus startet der Bernhardiweg | Foto: mdworschak/Stock.adobe
  • Vom Stift Zwettl aus startet der Bernhardiweg
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Vom 26. bis 28. September erlebten viele Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung des Waldviertler Bernhardi-Weges im Stift Zwettl ein vielfältiges Programm. Gestartet wurde mit einer Projektpräsentation durch Markus Peham (Initiator des Bernhardi-Wegs), Josef Schaden (Obmann des Vereins „Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl“) und Tom Bauer (Destination Waldviertel). Dann folgte ein Impuls von P. Bernhard Prem zum Ausspruch des heiligen Bernhard „Gönne dich dir selbst“.

Umfangreiches Kennenlernen

60 Teilnehmerinnen und Teilnehmen unternahmen eine 27 Kilometer lange Pilgerwanderung von Siebenlinden bis Weitra. Mit Impulsen an ausgewählten Stationen konnten so erste Eindrücke von der künftigen Weggestaltung gesammelt werden.

Der Bernhardiweg führt als Rundweg auf rund 125 Kilometern vom Stift Zwettl ausgehend durch zehn Stiftspfarren in den fünf Gemeinden Zwettl, Schweiggers, Weitra, Großschönau und Groß Gerungs.
Den feierlichen Höhepunkt des Wochenendes bildete der Festgottesdienst in der Stiftskirche Zwettl. Zahlreiche Ehrengäste und die Bürgermeister der fünf Gemeinden, nahmen an der feierlichen Zeremonie teil.
Bereits in den Wochen vor dem Auftaktwochenende fanden in allen Gemeinden Informationsabende statt, bei denen Ziele und Hintergründe zum Pilgerweg erläutert wurden.

„Der Bernhardi-Weg verbindet Menschen, Orte und Geschichten und lädt dazu ein, Gemeinschaft zu erleben und zugleich Raum für sich selbst zu schaffen. Gönne dich dir selbst“, freut sich Markus Peham, Bezirkshauptmann von Zwettl und Initiator des Bernhardiweges, über das gelungene Auftaktwochenende.
„Gönne dich dir selbst“
Der Bernhardiweg steht u
nter dem Leitsatz des heiligen Bernhard von Clairvaux: „Gönne dich dir selbst“. Die Pilgernden erwartet eine Kombination aus spirituellen Impulsen, eindrucksvoller Natur und der Möglichkeit, innerlich wie äußerlich zur Ruhe zu kommen. Zehn Stationen laden unterwegs zum Innehalten ein.
Demnächst wird die konkrete Ausgestaltung des Pilgerwegs vorangetrieben: Beschilderung, Gestaltung der Stationen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und regionalen Partnern. Ziel ist es, den Bernhardiweg als langfristig lebendige, spirituelle und touristische Bereicherung im Waldviertel zu etablieren.
Übrigens: Bäckermeister Günther Prinz aus Wurmbrand entwickelte ein eigenes Pilgerbrot – das Bernhardibrot.
Weitere Infos: www.bernhardiweg.at.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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