Interview mit Florian Amstler
Manchmal muss man durchbeißen!
- Fabian Amstler war neun Jahre lang im Vorstandsteam der KJ.
- Foto: zVg/KJ
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Bei der Jugend Diözesankonferenz (JuDiKo) am 5. September wird der KJ-Vorstand neu gewählt. Nach neun Jahren in der KJ-Leitung verabschiedet sich auch Fabian Amstler aus Pöchlarn aus dem Vorstand.
Im Gespräch mit „Kirche bunt“ blickt er auf seine Zeit zurück.
Was zählte zu deinen Aufgaben als Vorstand der KJ?
Fabian Amstler: Die Organisation von Projekten, die Vernetzung mit der Bundesebene und das Führen der Finanzen. Meine letzte Amtszeit war eine Zeit mit sehr vielen Veränderungen und wir hatten auch einige Neufindungsphasen – viele unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren zuerst hauptamtlich tätig und sind jetzt aber nur mehr ehrenamtlich aktiv.
Was waren die größten Projekte, die du während deiner Amtszeit umgesetzt hast?
Fabian: Vor kurzem erst die KJ Olympics, dann natürlich die Adventreise, der KJ Schitag und der Projektmarathon „72 Stunden ohne Kompromiss“.
Wer sind deine Co-Vorsitzenden?
Fabian: Tanja Schauppenlehner und Christina Höller, außerdem gibt es noch drei Vorstandsmitglieder: Claudia Teufl, Magdalena Hartl und Dominik Barbi.
Wer wird alles neu gewählt?
Fabian: Von unserem Team werden vier Plätze neu vergeben: Christina Höller und ich treten zurück, weil wir bereits neun Jahre dabei waren und damit unser Turnus voll ist, und Magdalena Hartl und Claudia Teufl, weil sie geheiratet haben und einen neuen Lebensabschnitt beginnen.
Wie oft wird der Vorstand neu gewählt?
Fabian: Früher dauerte eine Amtsperiode drei Jahre – das wurde jetzt aber auf zwei Jahre mit drei möglichen Amtszeiten heruntergesetzt, damit der Vorstand der KJ nicht viel älter ist als die Jugendlichen.
Hat dich die Arbeit mit Jugendlichen bei der KJ auch bei deiner Berufswahl beeinflusst?
Fabian: Ja durchaus! Ich bin ursprünglich aus Pöchlarn und habe mich dort schon früh als Jungscharleiter engagiert – da hatte ich direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen und das hat mich sicher beeinflusst, Lehrer zu werden.
Was wirst du aus deiner Zeit bei der KJ mitnehmen?
Fabian: Dass man manchmal durchbeißen muss und dranbleiben soll! Man darf nicht aufgeben, auch wenn es schwierig erscheint, Lösungen zu finden.
Im November feiert die Katholische Jugend das 80 Jahr-Jubiläum. Was wünscht du dir für die nächsten 80 Jahre?
Fabian: Ich wünsche mir, dass die Wichtigkeit der Jugendarbeit in den Diözesen erkannt und mehr gefördert wird. Derzeit arbeiten die meisten Mitglieder ehrenamtlich – und ja, auch das funktioniert irgendwie, aber anders als früher. Wenn die Kirche Jugendliche ansprechen will, muss es mehr Leute geben, die unterstützt und gefördert werden. Interview: Magdalena Salzmann
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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