In "Kirche der Hoffnung": Franziskanerkirche
Hoffnungsmesse mit Bischof Alois
- Hoffnungsmesse in der Franziskanerkirche mit Bischof Alois Schwarz
- Foto: Ruth Brozek/Diözese St. Pölten
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Im Rahmen des heurigen Heiligen Jahres wird Bischof Alois Schwarz in allen 13 diözesanen „Kirchen der Hoffnung“ eine „Hoffnungsmesse“ feiern. Am Sonntag, 23. Februar, fand der zweite Hoffnungsgottesdienst in der Franziskanerkirche in St. Pölten statt. Konzelebranten waren Filialvikar P. Lucjan Hozer und der Provinzial der Franziskaner, P. Fritz Wenigwieser.
Bezugnehmend auf das Evangelium des Tages, in dem Jesus zur Feindesliebe aufruft, wies Bischof Schwarz auf die Herausforderung der Vergebung hin. Diese bräuchte, so der Bischof, ein Erzählen. Wenn es Konflikte, Streit oder Aggressionen gebe, dann sei es gut, wenn man erzählt, was einen verletzt hat. Es gehe darum, dass man ohne Vorwürfe das Vergangene ehrlich anschaut und dann loslässt. Schwarz: „So wird Vergebung möglich.“ Die Versöhnung gehe einen Schritt weiter – da seien beide beteiligt und so werde Gemeinschaft hergestellt. „Spüren Sie, wie wichtig das Heilige Jahr ist?“, rief der Bischof in die vollbesetzte Kirche hinein. In den Hoffnungskirchen seien die Priester zur Beichte da. Da ginge es nicht nur um Vergebung, sondern um Versöhnung. Und bei der Versöhnung seien alle beteiligt – Gott und der Mensch.
„Es gibt doch den Himmel“
Auch auf den großen Wert des Segnens wies der Bischof hin: Wenn man Menschen, mit denen man in Konflikt ist, den Segen zuspricht, dann komme der andere, aber auch man selbst in den Frieden. Mit solchen guten Gedanken zeige man, dass „wir Söhne und Töchter Gottes sind. Wir haben ja nicht nur diese Welt – es gibt doch den Himmel“. Foto: Ruth Brozek/Diözese St. Pölten
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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