Zum Caritas-Sonntag:
Nach der Krise aufstehen und neu anfangen

Kostenlose Hilfe bei psychgischen Problemen durch die Pandemie
  • Kostenlose Hilfe bei psychgischen Problemen durch die Pandemie
  • Foto: Caritas
  • hochgeladen von Gerald Heschl

Der 5. Fastensonntag steht als Caritassonntag ganz im Zeichen der tätigen Nächstenliebe. Jede Spende hilft!
Gerade jetzt in der Pandemie braucht es „Caritas“– die Umarmung Gottes für jeden Menschen, vor allem für Menschen, die sich in einer Notlage befinden. „Wir dürfen als Caritas dort helfen, wo Menschen mit psychischen und physischen Notlagen alleine bleiben, den Arbeitsplatz verloren, kein Dach über dem Kopf haben und kein Geld, um sich Essen kaufen oder die Stromrechnung bezahlen zu können“, sagt Caritasdirektor Ernst Sandriesser. So konnten im Jahr 2020 mit Hilfe von Spenden 21.054 Beratungen und Psychotherapien für Menschen in Krisen ermöglicht werden. Die Sozialberatung konnte 6.471 Menschen in finanziellen und sozialen Notlagen helfen. Davon erhielten 3.047 Personen Ersthilfe. Sandriesser: „Hinter diesen Zahlen stehen menschliche Schicksale, die zeigen, wie stark unsere Mitmenschen unter den herausfordernden Zeiten leiden. Meine Bitte, helfen Sie uns zu helfen!“ Gelegenheit zu helfen, gibt es am fünften Fastensonntag, der traditionell als „Caritassonntag“ begangen wird. Gespendet werden kann u. a. im Rahmen der Kirchensammlung bei den Gottesdiensten. Das Motto lautet „Deine Spende = Mein Neuanfang“.
Corona belastet Familien, bedroht Existenzen und verschärft die Einsamkeit. Die Pandemie macht den Menschen weltweit, aber auch in Kärnten schwer zu schaffen. Wenn Einsamkeit, Isolation und soziale Distanz unser Leben bestimmen, wird die seelische Not größer. Oma und Opa, die ihre Enkelkinder nicht sehen können; Kinder, die ihre Eltern nicht besuchen dürfen – das hinterlässt Spuren! Davon betroffen sind vor allem ältere Menschen. Die Beratungsstellen und die TelefonSeelsorge der Caritas Kärnten spenden diesen oft sehr verzweifelten Menschen Trost und Zuversicht. Die fachlich geschulten freiwilligen Mitarbeiter der TelefonSeelsorge sind rund um die Uhr kostenlos unter der Nummer 142 erreichbar. Gegen Langeweile und Alleinsein hilft auch das sogenannte Plaudernetz, ein Telefon, das einsame Menschen unter der Telefonnummer 05-1776 100 täglich von 12 bis 20 Uhr mit einem „Plauderpartner“ oder einer „Plauderpartnerin“ verbindet.
Der Hilfsbedarf ist groß, denn in der Zeit der Pandemie haben sich die Probleme vervielfacht. Die Caritas Kärnten verzeichnete im letzten Jahr um 15 bis 20 Prozent mehr Nachfrage an psychosozialen Beratungsgesprächen. Zugleich beginnen die Langzeitfolgen der Pandemie ihre Schatten zu werfen. Viele gestundete Rechnungen und Mieten werden in den nächsten Monaten fällig. Hier braucht es verstärkte Schuldnerberatung und notwendige Zuschüsse.
Mit Ihrer Spende schenken Sie Hoffnung und Zuversicht. Nähere Infos auf www.caritas-kaernten.at.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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