Kärntens Priester zur Jahreswende
Eine Botschaft der Hoffnung

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Wie in Zeiten der Corona-Pandemie Hoffnung und Zuversicht vermitteln? – Einige Priester versuchen es.
Die Botschaft vom Licht, das das Dunkel überwindet, und von Gott, der uns in seiner Menschwerdung ganz nahe kommt, stehen im Zentrum des christlichen Weihnachtsfestes.
In diesem Jahr verkündet die Katholische Kirche diese Weihnachtsbotschaft in eine Situation hinein, die von Einschränkungen, Sorgen und Ängsten geprägt ist. Einige Priester der Diözese Gurk geben Auskunft darüber, wie sie in Zeiten der Corona-Pandemie in ihren Gottesdiensten den Menschen weihnachtliche Hoffnung und Zuversicht vermitteln möchten. Im Folgenden ein Auszug: „Die Gottesfülle hat mit Reduktion zu tun. Lockdown meint nicht den letzten verzweifelten Friseurbesuch. Weniger Präsente, weniger ,family-hopping als sonst. Dieses Jahres bietet Gelegenheit, mit leereren Händen, doch mit erfüllterem Herzen aus der Weihnacht zurückzukommen“, davon ist Ordinariatskanzler Jakob Ibounig überzeugt. „Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott es letztlich ist, der für uns sorgt. Er möchte auch in diesem herausfordernden Jahr unter uns Menschen Wohnung nehmen. Vertrauen wir seinem ,Fürchte dich nicht´, öffnen wir unsere Herzen und erbitten wir, dass er auch an uns Großes tun möge“, sagt Georg Granig, Provisor in Förolach und St. Lorenzen im Gitschtal sowie Vikar in Hermagor. Er feierte dieser Tage übrigens seinen 50. Geburtstag. „Gottes Licht bringt Hoffnung, wo Hoffnungslosigkeit herrscht. Während wir uns Gedanken über die Corona-Situation machen, hat das Weihnachtsfest eine gute Botschaft für uns: Der Retter ist für uns geboren, und durch ihn will Gott uns Hoffnung schenken. Und wir selbst sollten denjenigen Hoffnung geben, die verzagt sind. Möge diese Corona-Krise uns helfen, an die Armen, Notleidenden und all die Ungerechtigkeiten in der Welt zu denken“, appelliert Charles Lwanga Mubiru, Provisor in Mallnitz, Flattach und Teuchl. „Die Weihnachtsbotschaft entfaltet ihre Kraft auch in Zeiten der Not. Ohne die Hoffnung auf den Gott, der in Jesus Christus Mensch wurde, um uns gerade auch in unserer Not nahe zu sein, sähe es für uns alle dunkler aus. Die Lichter, die wir anzünden, sind ein Zeichen für diese Hoffnung“, ermutigt Slavko Thaler, Provisor in St. Michael ob Bleiburg.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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