Live im Radio und exklusiv aus dem Wiener Stephansdom
Wiener Dom-Konzerte im Lockdown

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Unbedingt den nächsten Termin vormerken: Am Mittwoch, 17. März, um 20.00 Uhr wird das dritte Konzert wieder via Videostream auf dem neuen YouTube-Kanal übertragen.
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Chen Reiss live im Wiener Stephansdom

radio klassik Stephansdom – der kirchliche Klassiksender für ganz Österreich – startet am 18. Februar 2021 eine einmalige Streaming-Konzertreihe mit renommierten internationalen Künstlern.

Das vielfältige kulturelle Livestream-Angebot für Klassikfans erfährt mit der neuen und exklusiven Konzertreihe – aus dem Wahrzeichen Österreichs, dem Wiener Stephansdom – eine bemerkenswerte Bereicherung. Der kirchliche Klassiksender, der mit einem eigenen Studio auf Übertragungen aus dem Stephansdom spezialisiert ist, stellt mit der neuen Konzertreihe namhaften Künstlerinnen und Künstlern den Dom als Kunstraum zur Verfügung. Übertragen werden diese Live-Ereignisse exklusiv auf radio klassik Stephansdom - über DAB+ auch österreichweit - und im kostenlosen Live-Stream auf www.radioklassik.at.

Termine:

18. Februar 2021, 20.30 Uhr
„Parsifal im Dom“
Günther Groissböck (Bass) & Manfred Schiebel (Orgel)

25. Februar 2021, 20.00 Uhr
„Bach und Michelangelo im Dom“
Martin Rummel (Cello) & Jan Thümer (Rezitation)

17. März 2021, 20.00 Uhr
„Romantik im Dom“
Chen Reiss (Sopran) & Peter Frisée (Orgel)


Riesenorgel im Wiener Stephansdom

Ein Stück Live-Kultur ins Haus geliefert
Roman Gerner, Geschäftsführer des Senders, sieht es als große Chance in der Corona-Krise das Kulturgut Wiener Stephansdom und leidtragende Künstlerinnen und Künstler miteinander zu verbinden: „radio klassik Stephansdom setzt mit dieser erstklassigen und einmaligen Konzertreihe ein Zeichen, um einerseits die Interpreten zu unterstützen, und andererseits Musikfreunden wieder ein Stück Live-Kultur ins Haus zu liefern.“

Internationale Stars bringen die sakrale Mystik des Doms zum Klingen
Die Konzerte im Stephansdom zu veranstalten, ist in mehrerlei Hinsicht ein Glücksfall, wie Chefredakteur Christoph Wellner feststellt: „Wir schätzen uns glücklich, diesen einzigartigen sakralen Raum in die Inszenierung miteinbeziehen zu können. Musik, Bilder und der Dom ergeben ein faszinierendes Gesamtkunstwerk.“

Der Musikchefin des Senders, Ursula Magnes – sie ist maßgeblich für die Programm-gestaltung verantwortlich – ist es gelungen, internationale Stars für diesen Konzertreigen
zu gewinnen. „Es ist zweifellos eine motivierende wie erfrischende Herausforderung! Künstlerische Visionen in der sakralen Mystik des Stephansdomes zum Klingen und Schauen (!) zu bringen.“

„Parsifal im Dom“ – ein Festspiel für Wagnerianer

Günther GroissböckGünther Groissböck

Den Auftakt der Wiener Dom-Konzerte macht am 18. Februar eine ganz besondere Premiere: Der international gefragte Wagner-Interpret Günther Groissböck, der im Sommer 2020 den Wotan in Bayreuth hätte singen sollen, gestaltet mit dem Organisten Manfred Schiebel unter dem Titel „Parsifal im Dom“ einen Querschnitt durch den 1. und 3. Aufzug von Richard Wagners Bühnenweihfestspiel.

„Diese einzigartige Parsifal-Suite mit einem der momentan besten Wagner-Sänger und mit der Begleitung der neuen Riesenorgel des Stephansdoms, wird sicher Wagner-Fans auf der ganzen Welt faszinieren“, ist sich Chefredakteur (und Wagnerianer) Wellner sicher.

„Bach und Michelangelo im Dom“ – eine noch nie dagewesene Kombination

Martin Rummel © Maria Frodl
Martin Rummel

Am 25. Februar wird der gefeierte Cellist Martin Rummel eine Auswahl aus den Cello-Solosuiten von Johann Sebastian Bach spielen: „Ich sehe ich in Formaten wie diesem Konzert für Interpreten und Publikum gleichermaßen die Chance, vermeintlich Bekanntes neu zu hören, sehen und empfinden. Alle Bachschen Solowerke sind rhetorische, architektonische und natürlich musikalische Meisterwerke.“

Rummel hat den Schauspieler Jan Thümer eingeladen, die Suiten mit der Lyrik von Michelangelo und der Architektur des Stephansdoms zusammenzuführen.

„Romantik im Dom“ – eine romantische Reise von Arien bis Orgelklang
Nach den Konzerten von Günther Groissböck am 18. Februar und Martin Rummel am 25. Februar schließt die Reihe der Streaming-Konzerte am 17. März mit einer romantischen Soirée. Die israelische Starsopranistin Chen Reiss und der Widor-Experte Peter Frisée, Moderator der Sendereihe „Orgel City Vienna“, gestalten ein im engeren und weiteren Sinne romantisches Programm rund um die schier unerschöpflichen Klangfarben der neuen Riesenorgel. Eine „romanhaft“, romantische Reise mit Arien, geistlichen Liedern und Orgelwerken von Bach, Widor, Rossini, Fauré, Gounod und dem Jahresregenten Saint-Saëns.

Chen Reiss © Paul Marc MitchellChen Reiss

„Die neue Riesenorgel des Stephansdoms führt vor Augen, wie die Zivilgesellschaft eine Krise überwinden kann: Wurde der Dom 1945 verheerend beschädigt, so konnte vergangenes Jahr als Finale des Wiederaufbaues die herrliche neue Orgel fertig gestellt und eingeweiht werden“, sagt Chen Reiss. „Mit diesem Symbol für einen Neubeginn nach Krieg und Zerstörung zu musizieren macht Hoffnung. Musik und Glaube haben in schwierigen Zeiten eine noch stärkere Bedeutung als sonst. Den Zuhörern durch unsere Kunst und den Klang unserer Instrumente Trost und innere Ruhe zu spenden, steht deshalb im Vordergrund unseres Programms.“

radio klassik Stephansdom
radio klassik Stephansdom ist in Wien und Umgebung auf 107,3 MHz, in Graz auf 94,2 MHz, in vielen Kabelnetzen und auf DAB+ österreichweit zu empfangen. Der Klassiksender der Erzdiözese Wien sendet seit 1998 und ist mit einem eigenen Studio auf Übertragungen aus dem Stephansdom, die auch schon für Eurovisions-Sendungen verwendet wurden, spezialisiert. Nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 wurde eine moderne Video-Bildregie im Stephansdom gebaut, über die (sowohl ORF III wie auch) radio klassik Stephansdom regelmäßige Übertragungen senden. Stream und weitere Informationen auf www.radioklassik.at.

Autor:

Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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