Kommentar: Auf den Punkt gebracht
Das Wichtigste ist die Gottesbeziehung

Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand: „Die Coronakrise hat den Glauben bei vielen Menschen sogar noch verstärkt."
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Menschen, die an Gott glauben, sind viel besser und gestärkter durch die Corona-Krise gekommen, als Menschen, die nicht glauben. Das ist keine Behauptung, sondern ein wissenschaftlicher Fakt.

Zu diesem Schluss kam eine Forschungsgruppe in der deutschen Universität Münster, die derzeit die Zusammenhänge zwischen der Coronakrise und Religiosität untersucht. Die Leiterin der Forschungsgruppe, die deutsche Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand, bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Es zeigt sich: Eine enge Gottesbeziehung kann durch die Krisenzeit hindurchtragen.“ Und gleichzeitig: „Die Coronakrise hat den Glauben bei vielen Menschen sogar noch verstärkt.“ Das sind spannende Ergebnisse. Mich persönlich freut es immer sehr, wenn es wissenschaftliche Bestätigungen für das gibt, was wir als Christen eh spüren.

Gleichzeitig scheint die Corona-Krise aber auch die Spreu vom Weizen zu trennen. Auch das zeigt die Studie. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Menschen in den Gemeinden weggebrochen sind, bei denen nicht die Gottesbeziehung, sondern das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund gestanden ist. Vielleicht ist das eine mögliche Erklärung dafür, warum wir derzeit aus vielen Pfarren und Gemeinden hören, dass weniger Menschen da zu sein scheinen als vor dem Lock-Down.

Das ist aber eine reine Mutmaßung, denn die nächsten gesicherten Gottesdienst-Besucherzahlen werden am Christkönigs-Sonntag am 22. November erhoben. Unabhängig davon bestätigt die Studie, dass es gut ist, wenn wir dazu beitragen, dass Menschen in erster Linie in ihrer Gottesbeziehung wachsen können.

Autor:

Michael Ausserer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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