Franziskanerinnen gewürdigt
Schulschwestern wirken seit 150 Jahren in Waidhofen/Ybbs

Am 4. Juli 1871 zogen zwei Judenauer Schulschwestern in den Pfarrhof der Stadtpfarre Waidhofen/Ybbs ein, um die Eröffnung einer „Kinderbewahranstalt“ und einer Mädchenhandarbeitsschule vorzubereiten.

Seit 150 Jahren wirken und wirkten 92 Schwestern segensreich im Ybbstal, war der Tenor bei einem Festakt, bei dem Dechant Herbert Döller, Stadtvertreter sowie die Generalvikarin der Kongregation der Franziskanerinnen von Amstetten, Sr. Elvira Reuberger, für die 150 Jahre des Dienstes an den Mitmenschen dankten. Besonders verdient gemacht haben sich die Schwes­tern um die Kindergartenpädagogik.

Die letzten 50 Jahre waren vor allem durch die Schwestern Rita, Salesia und Astrid geprägt. Die drei haben zwar seit der Pensionierung von Sr. Astrid als Leiterin nicht mehr direkt mit dem Kindergarten zu tun, sind aber dennoch durch ihre vielseitigen Tätigkeiten aus Ort nicht wegzudenken. Als Erinnerung an diese lange Zeit in Waid­hofen enthüllte die Generalvikarin an der Stelle des ehemaligen Schwes­ternoratoriums der Pfarrkirche eine lebensgroße Statue des Ordensvaters Franz von Assisi. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ wurde die schlichte, aber herzliche Feier beendet. Besonders freuten sich die Franziskanerinnen über den herzigen Chor aus Kindergartenkindern und Eltern.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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