Kommentar: Die Kirche & ich
Zum Tag des Geweihten Lebens

M. Hildegard Brem ist Abtissin der Zisterzienserinnenabtei Mariastern, Vlbg.
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  • M. Hildegard Brem ist Abtissin der Zisterzienserinnenabtei Mariastern, Vlbg.
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Das Fest Darstellung des Herrn oder Mariä Lichtmess, wie es im Volksmund heißt, ist fest im religiösen Brauchtum verankert: Kerzensegnung und Lichterprozession führen sogar Menschen in die Kirche, die sonst nicht so oft dort zu sehen sind.

Seit Johannes Paul II. ist dieser Tag auch der Tag des Geweihten Lebens.

Wir Schwestern begehen dieses Fest schon seit Jahren zusammen mit Menschen der ganzen Region und laden zu einer stimmungsvollen Lichterprozession und zu einer feierlichen Vesper im Kerzenschein ein. Wenn wir die Lichter zum Altar bringen und der Äbtissin übergeben, erneuert jede Schwester in ihrem Herzen ihre Profess. Ich lade dabei auch die Menschen der Umgebung ein, an ihre Taufe zu denken. Auch sie sind Gott geweiht, wenngleich sie diese Weihe nicht so radikal nach den Evangelischen Räten Armut, gottgeweihte Ehelosigkeit und Gehorsam leben. Das Licht symbolisiert dabei die Liebe, denn nur in dieser Haltung wird alles fruchtbar, was wir für Gott und die Menschen tun.

Leider können wir diese gemeinsame Feier heuer wegen des Covid-Lockdowns nicht in gewohnter Weise durchführen. Doch kennt das Gebet keine Grenze: So wollen wir bei unserer klosterinternen Feier umso intensiver für alle Ordenschristen um diese Liebe beten – und ebenso auch für die Getauften, dass diese Haltung ihrem persönlichen Leben Freude und Fruchtbarkeit schenkt, wo immer sie Gott hingestellt hat!

So lade ich auch alle Leser ein: Entzünden Sie selbst daheim ein Licht und stellen Sie es bewusst in Gottes Gegenwart – als Ausdruck Ihrer Liebe und als Bitte, dass er sie immer mehr wachsen lasse in uns allen!

M. Hildegard Brem ist Abtissin der Zisterzienserinnenabtei Mariastern, Vlbg.
So lade ich auch alle Leser ein: Entzünden Sie selbst daheim ein Licht und stellen Sie es bewusst in Gottes Gegenwart – als Ausdruck Ihrer Liebe und als Bitte, dass er sie immer mehr wachsen lasse in uns allen!
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Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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