Vor den Corona- Maßnahmen in Maria am Gestade
"Amtsübergabe" am Abend des Gebetes

Am Abend des Gebetes übergab Geistlicher Assistent Franz Wilfinger seine Aufgabe an Peter Stroissnig.
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"Dein Reich komme" kennenlernen

„Wir sollen nie aufhören zu lernen, z. B. neue Speisen kennenlernen, oder auch über Gegensätze bei der Verkündigung, wenn uns Jesus ´Dein Reich komme´ beten lehrt“, sagte Franz Wilfinger, der Geistliche Assistent der KMB Wien Stadt, beim Abend des Gebetes am 9. März 2020 in Maria am Gestade.

… damit sein Reich wirksam wird

"Manche Gebete gehen uns leicht von den Lippen, doch Gott mutet es den Glaubenden jeden Zeitalters zu, damit sein Reich wirksam wird unter den Menschen. Auch im braven Dasein eines Mannes gibt es noch nicht das ´dein Reich komme´", führte Wilfinger weiter aus. Er verwies dabei auf "neue Tugenden, die sich Männer erwerben können", auf die er in Altsimmering hingewiesen habe. "Das Reich Gottes ist etwas, wo Gott jedem von uns zutraut dass Gottes Wille stärker in dir wird", sagte Wilfinger zu den Männern und forderte sie auf: "Du kannst es auch in deiner Umgebung bewirken".

Clemens Maria Hofbauer, der Wiener Stadtpatron, spürte vor 200 Jahren, was in Wien notwendig war, "die Begegnung der einfachen Menschen mit dem Reichtum des Glaubens", sagte Wilfinger. "Wir kommen zusammen um uns ermutigen zu lassen. Jeder Getaufte kann seinen Auftrag leisten in der jeweiligen Umgebung" in der er lebe und durch die Art und Weise , "wie er sein Leben führt", bekräftigte Wilfinger.

… mehr begeistern

Da Diakon Peter Stroissnig von ihm "das schwere Amt eines Geistlichen Assistenten der KA Wien übernehmen" wird, fragte ihn Wilfinger: Wie bist Du dazu gekommen zur KMB überhaupt? "Wie die Jungfrau zum Kind", scherzte Stroissnig und verwies danach auf das Gebet. Auf die Fragen: Was spricht dich in der KMB Gruppe an? Wo lebst du auf?, legte Stroissnig dar, nach seiner Weihe zum Diakon habe er Franz Grassl an die gemeinsame Abmachung erinnert, nun sei es an ihm, in Alterlaa eine Männergruppe ins Leben zu rufen, was dann auch geschah. Bei der Teilnahme an der Männerwallfahrt oder wenn die Männer einhellig Singen oder Beten, lebe er auf. Da sei ein Gefühl da.

Für ihn sein die Männergruppe eine „Gruppe von Gleichgesinnten“, wo bedeutsam sei, „dass wir gemeinsam weggehen, anderen helfen, dass wir gemeinsam etwas bewegen. Es braucht in jeder Gemeinschaft ein Zugpferd, damit man ermutigt wird“, sagte Stroissnig. Zur Frage, was wünscht du dir in deinem neuen Wirkungsfeld, sagte er, dass Männer „durch unser Vorbild und Einladung in die Gruppe kommen“ und sehen, „die tun nicht nur beten, die räumen auch den Keller aus. Ich wünsch mir, dass wir mehr begeistern können. Bei uns brennt immer noch das Feuer“, bekräftigte Stroissnig. „Durch unser Beten des Vater Unsers, dass dein Reich Gottes mehr Wirklichkeit wird gelingt es“, schloss Wilfinger.

Wertschätzung und Applaus

Hans Hütter, der Rektor des Redemptoristen-Kollegs Maria am Gestade, wies auf den ehemaligen Bäcker Clemens Maria Hofbauer hin und segnete anschließend die Clemens-Weckerl, die nach dem Gottesdienst unter den BesucherInnen verteilt wurden. Vikariatsobmann Franz Grassl, der u.a. KMB-Süd-Vikariatsobmann Willi Weiss und den ehemaligen Diözesan- und KMBÖ-Vorsitzenden Hubert Andiel begrüßen konnte, freute sich über den sehr guten Besuch und „dass auch viele Frauen ihre Männer begleitet haben“. Er dankte Bruder Josef von den Redemptoristen, der die Agape vorbereitet hat und „mit dem es eine Freude ist zusammenzuarbeiten“, Kantor Peter Höfner und dem Organisten Georg Schilling.

Grassl begrüßte Diakon Peter Stroissnig herzlich als neuen Geistlichen Assistenten und dankte Wilfinger für sein 36-jähriges Wirken. „Seine Predigten und Wortmeldungen waren und sind bis jetzt eine Wohltat und Bereicherung bei unseren Zusammenkünften“. Zum bevorstehenden Geburtstag erhielt er von den Männern als Ausdruck „unserer Wertschätzung“ einen großen Applaus, was Wilfinger mit „Danke für das jahrzehntelang tätig sein dürfen“ beantwortete. Die anschließende Agape nutzten die Männer dann noch zu langen Gesprächen und einem ausführlichen Gedankenaustausch.
Franz Vock

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Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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