Jakobsweg Weinviertel
Gelassen pilgern durch das Weinviertel

10 Jahre Jakobsweg Weinviertel: Auftaktveranstaltung in Stockerau
  • 10 Jahre Jakobsweg Weinviertel: Auftaktveranstaltung in Stockerau
  • Foto: Stefan Kronthaler
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Auf 153 Kilometern führt der „Jakobsweg Weinviertel“ von Drasenhofen nach Krems. Der Weg durch die sanft hügelige Landschaft ist ein Erlebnis für Spiritualität und Bewegung, Kulinarik und Gastfreundschaft.

Nach ca. 90 Kilometern (mehr als die Hälfte des Weges) kommt man in Stockerau an“, betonte die Stockerauer Bürgermeisterin Andrea Völkl anlässlich einer Pressekonferenz zu „10 Jahre Jakobsweg Weinviertel“ am 13. Februar in Stockerau. Stockerau als größte Stadt des Weinviertels biete eine tolle Infrastruktur für die Pilger/innen. Landtagspräsident Karl Wilfing war Bürgermeister der Stadt Poysdorf, als am Ostermontag 2010 die Geburtsstunde des Jakobsweges Weinviertel schlug. Maßgeblich initiiert vom damaligen Bischofsvikar Prälat Matthias Roch und Edmund Freibauer. „Der Jakobsweg Weinviertel ist ein Beispiel für Regionsbewusstsein: er wird immer stärker von der Region selbst getragen“, sagte Wilfing. Der Weg erfahre auch große Unterstützung von Menschen und Gemeinden entlang der Strecke. Wilfing nannte die Wegewartung und -pflege, Rastplätze sowie Trinkbrunnen.

Vor allem Frauen sind unterwegs

„Pilgern passt perfekt zur genussvollen Gelassenheit des Weinviertels“, betonte Hannes Weitschacher (Geschäftsführer Weinviertel Tourismus GmbH): „Jährlich sind rund 2.000 Pilger entlang des Jakobsweges Weinviertel unterwegs.“ Der Weg mit einer Länge von 153 Kilometern könne in gut sechs Tagesetappen gegangen werden. Sonja Eder (Weinviertel Tourismus GmbH) erinnerte, dass, ausgehend von den „Anliegen-Büchern“vor allem Frauen auf dem Jakobsweg Weinviertel unterwegs seien: „Allein, zu zweit oder in der Gruppe“. Die Motive der Pilgerinnen und Pilger sind sehr unterschiedlich. „Spiritualität, Auszeit vom Alltag und Abschalten, Pilgern ausprobieren“, sagte Eder. Nun gehe es auch darum, vor allem jüngere Menschen anzusprechen und für diese Form der Entschleunigung zu begeistern. Gerhard Schütt (Obmann des Vereins Pilgerwege im Weinviertel) bot einen Überblick über die Höhepunkte in der heurigen Jubiläums-Saison. Schütt verwies auch auf „Muschelkraft“ (erschienen im Wiener Domverlag) – das Buch zum Jubiläum (siehe Buchtipp Seite 6). Schriftsteller Rudi Weiß, der die spirituell-humorvollen Texte zum Buch „Muschelkraft“ verfasste, gestand, vom „Zuagroasten“ zum „begeisterten Weinviertel-Liebhaber“ geworden zu sein. Maler Gottfried Laf Wurm steuerte 26 farbenfrohe Illustrationen der Ortschaften entlang des „Jakobsweges Weinviertel“ zum Buch bei.

Mehr Informationen: www.jakobsweg-weinviertel.at

Autor:

Stefan Kronthaler aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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