Feier des Palmsonntag
So segnen Sie Ihre Palmbuschen

Segnen der Palmbuschen
Der Palmsonntag ist im Jahresablauf vieler Menschen tief verankert. In diesem Jahr können wir uns nicht bei der Kirche oder bei einem Wegkreuz versammeln. Heuer findet die Palmfeier in unseren Wohnungen und Häusern statt. Dabei werden wir an den Einzug Jesu in Jerusalem denken und die Palmzweige und Palmbuschen segnen. Denn segnen kann jeder Christ und jede Christin. Die gesegneten Palmkätzchen werden uns durch diese schwierige Zeit begleiten.

Feier des Palmsonntags
Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche, die ihren Höhepunkt am Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag erreicht. Dieser Tag hat zwei Gesichter: die Freude über den Einzug Jesu in Jerusalem und die Trauer über sein Leiden und Sterben am Kreuz.
Dieses Fest hat die Menschen schon von jeher in Bewegung versetzt. So sind bereits seit dem 4. Jahrhundert Palmprozessionen überliefert. Dabei haben sich Menschen an einem Ort versammelt und sind mit Zweigen in den Händen zur Kirche gezogen. Dabei war und ist eines wichtig: Die Menschen jubeln nicht einem starken und mächtigen Herrscher zu. Die Hosanna-Rufe (übersetzt „Rette doch!“) gelten vielmehr einem Mann, der sich den Armen zuwendet und die Liebe Gottes verkündet. In seinem Königreich nehmen die Kleinen, Bedeutungslosen und Ausgegrenzten die ersten Plätze ein. Wenn wir heute Jesus zujubeln, bringen wir unsere Hoffnung zum Ausdruck: Liebe ist stärker als Hass und Rücksichtnahme ist besser als Selbstbehauptung. Dieser Weg führt aber auch zu Spannungen und Konflikten. Zu stark wirken die Kräfte von Macht und Herrschaft. Damit sind wir beim zweiten Gesicht des Palmsonntags angelangt. Wir denken am Palmsonntag auch daran: Diese Tage werden die letzten Tage Jesu sein. Jesus wird verraten, verleugnet, verurteilt und schließlich gekreuzigt. Dieser Leidensweg Jesu bestimmt die weiteren Feiern dieser Woche. Doch am Ende steht Ostern.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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