Stimmen zum 75-Jahr-Jubiläum
Leser und Redakteure über den SONNTAG

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Die Zweite Republik feiert heuer ihren 75. Geburtstag. Und nicht nur sie: Denn nach der Naziherrschaft wurden im Jahr 1945 auch die meisten österreichischen Kirchenzeitungen gegründet, oder wie in unserem Fall, wieder zugelassen. Somit ist das heurige Jahr auch für unsere Zeitung (deren Ursprung bis ins Jahr 1848 zurückreicht) ein freudiger Geburtstag im Kreise der österreichischen Kirchenzeitungs-Landschaft.

Leserinnen und Leser:
Was bedeutet mir Der SONNTAG?

Romana Tschiedel
Professorin am tgm in Wien, Pfarre Großebersdorf

„Der SONNTAG ist ein hervorragendes Medium. Hier werden tagesaktuelle politische Fragen unter religiösen Aspekten weltoffen betrachtet und kritische Interviews mit Menschen des öffentlichen Interesses, wie z.B. dem Quantenphysiker Anton Zeilinger ebenso wie unserem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen geführt, die zu ihrem Glauben im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Verantwortung Stellung nehmen.“


Stefan Reichelt
Unternehmensberater aus Wien

„Insbesondere das Teilen von Glaubenszeugnissen von Jung und Alt – manche alltäglich, manche ganz außergewöhnlich – macht für mich die Lektüre der Kirchenzeitung der Erzdiözese Wien zu einer Bereicherung. Ebenso ist es für mich schön, regelmäßig von missionarischen Initiativen und neuen Wegen der Verkündigung des Evangeliums zu lesen.“


Gerlinde Kugler
Biochemikerin aus Wien

„Der SONNTAG – ein Sprachrohr lebendiger christlicher Stimmen, das seit zwanzig Jahren jede Woche zu uns nach Hause kommt und auf das wir uns immer freuen. Zugänglich und zum Austausch anregend sind die zur Sprache gebrachten Themen zu Glauben und Spiritualität, zur Lokal- und Weltkirche, zu Kunst und Kultur sowie zu ‚heißen Eisen‘ der Gesellschaft. Berichte über authentische Glaubens- und Lebenszeugnisse erleben wir als erbaulich.“

 
 

Redakteurinnen und Redakteure:
Warum schreibe ich für den SONNTAG?

Michael Ausserer

„Unsere Wiener Kirchenzeitung ist die älteste Wochenzeitung Österreichs. Wir können auf eine wechselhafte und vielfältige Historie bauen. Gleichzeitig ist es schön, dass der nunmehrige SONNTAG immer mit der Zeit geht. So haben wir gerade in den vergangenen Jahren konsequent unsere Online- und Social Media-Kanäle ausgebaut und unsere Berichterstattung entsprechend multimedial verschränkt. Es ist eine große Freude, dass unsere Abo-Entwicklung seit Jahren konstant ist und wir in unserer Diözese und unseren Pfarren immer wieder auf unsere Themen angesprochen werden.“


Monika Fischer

„Mir ist ein Papier in die Hände gefallen, neulich beim Ausmisten. Es war ein 18 Jahre alter Artikel aus der Kirchenzeitung und über dem Artikel stand mein Name – nicht gedruckt, sondern in der schönen Handschrift meiner Omi. Sie hat die Kirchenzeitung mit Begeisterung gelesen und mir oft Artikel aufgehoben, die sie für mich spannend fand. Vielleicht gibt es unter Ihnen auch Omas und Opas, die ihren Enkerln einen Artikel in die Hand drücken und sagen: Lies das mal! So wird der 75 Jahre junge SONNTAG zur Mehrgenerationenzeitung.“


Rosemarie Guttmann

„Ich arbeite sehr gerne für den SONNTAG, weil ich merke, dass er für mich selbst und vor allem für meine Umgebung wohltuend wirkt. Sehr viele Leserinnen und Leser rufen bei uns an und sprechen mit mir über Themen, die sie im SONNTAG bewegen. Dabei äußern sie oft auch ganz konkrete Themenvorschläge oder verweisen auf Termine, über die sie gerne lesen möchten. Man kann sagen, dass die Menschen voll mit uns mitleben. Das ist schön und berührend. Mit meiner Arbeit habe ich tatsächlich ganz konkret die Möglichkeit, mein Christsein im Alltag zu leben, mit Verstand und Herz.“


Andrea Harringer

„Mehr als 100 Jahre alt ist er ‚unser‘ SONNTAG. Seit gut 15 Jahren wirke auch ich daran mit. Ich treffe dabei Menschen, die mir von ihrem Beruf, ihren Familien, ihren Erfahrungen und ihren Wünschen erzählen. Sie sprechen von den Momenten, in denen es ihnen gut geht, aber auch von jenen, in denen es nicht passt. Sie erzählen, was sie antreibt und motiviert, was sie traurig und was sie glücklich macht. Es ist diese Vielfalt an menschlichen Begegnungen, die meine Arbeit so spannend und bereichernd macht. Und die, so denke ich, auch den SONNTAG zu dem macht, was er ist.“


Stefan Hauser

„Für den SONNTAG zu arbeiten ist nicht nur Arbeit. Sollte Sie das erstaunen, ja dem ist so. Warum? Mir ist es wichtig, Inhalte, mit denen ich von meiner journalisitschen Aufgabe her bei ‚radio klassik Stephansdom‘ zu tun habe, auch für die Wiener Kirchenzeitung umzusetzen. Daher ist es meistens berufliche Umwegrentabilität oder neudeutsch ausgedrückt, ein 180-Grad-Denken in meiner Arbeit. Meistens bin ich im SONNTAG für die Interviewseite im Einsatz, im Radio können sie dann die Langversion dazu hören. Mögen beide Medien Ihnen noch lange Freude bereiten.“


Stefan Kronthaler

„‚Die Theologie ist auch ein echter Weg, Christus zu begegnen.‘ Das sagte unser Kardinal Christoph Schönborn beim Semestereröffnungsgottesdienst der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät in der Wiener Schottenkirche. Und genau das bewegt auch mich in meiner Arbeit für den SONNTAG. Theologie hat unbedingt mit dem Christen-Leben zu tun, ansonsten wäre sie ein Glasperlenspiel für ein paar Eingeweihte. Und ich freue mich immer wieder über die Pfarren, Gemeinschaften und Bewegungen, wenn sie theologische Themen gottvoll und menschennah in der konkreten kirchlichen Praxis umsetzen. Und Der SONNTAG darüber berichten kann.“


Markus A. Langer

„Die ‚Wiener Kirchenzeitung‘ war die erste Zeitung, die ich als Kind gelesen habe, denn diese Wochenzeitung lag stets auf dem Küchentisch meiner Großmutter. Damals hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich einmal für die im Jahr 2004 in ‚Der SONNTAG‘ umbenannte Zeitung schreiben würde. Nachdem ich viele Jahre im digitalen Bereich unterwegs gewesen war, hat es sich ergeben, dass ich noch in den Print gewechselt bin – ein eher ungewöhnlicher Weg in der heutigen Medienbranche. Ich konnte in den vergangenen sieben Jahren wichtige Erfahrungen sammeln, auch wenn ich mich jetzt wieder mehr in Richtung Digital (dersonntag.at) bewege.“


Agathe Lauber-Gansterer

„Warum ich gern für den SONNTAG arbeite? Das Christentum betrifft unser ganzes Leben und ist unendlich reich an faszinierenden, im Letzten heilsamen Geschichten. Ich mache meine Arbeit von Herzen und immer wieder gern. So empfinde ich es als Glück, hier schreiben zu können. Dabei darf ich jede Woche aufs Neue aus einer Vielfalt an Themen, die mich alle rundum faszinieren, etwas herausgreifen, sei es Kultur, Gesundheit, Soziales, Kochen oder Geschichte. Die Arbeit aus Recherche, Interviews, Bild- und Layout-Gestaltung ist enorm inspirierend. Möge auch Ihnen der SONNTAG immer wieder eine wohltuende Inspirationsquelle sein!“


Wolfgang Linhart

„Seit 1982, noch vor dem ersten Besuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich, bin ich als junger Journalist zur ‚Wiener Kirchenzeitung‘ gestoßen. Inzwischen als ‚Senior‘ des SONNTAG kann ich daher auf ein breites Aufgabengebiet in diesen knapp 38 Jahren zurückblicken: Vom ‚rasenden Reporter‘ über den Pressefotografen (inkl. Dunkelkammerarbeit) und ‚Pfarrbetreuer‘ bis zum Systemadministrator, Layoutmanager und Lokalredakteur. Seit vielen Jahren bin ich jetzt Redakteur, Produktionsleiter und ‚Chef vom Dienst‘ des SONNTAG und kümmere mich darum, dass jeden Dienstagabend eine vollständige Ausgabe des SONNTAG fertig wird. Was mich besonders freut ist, dass wir jetzt auch per ePaper ‚in den digitalen Raum‘ vorstoßen.“

Zeitungsgeschichte zum Nachlesen
Autor:

Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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