Vor 50 Jahren berichtete die Wiener KirchenZeitung
Die ersten Diakone zum Dienst in der Kirche von Wien geweiht

Archiv der Wiener Kirchenzeitung 1970
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Aus diesem Anlass gestaltete der damalige Wiener Bischofsvikar Prälat Franz Steiner im Advent eine vierteilige Serie unter dem Titel "Der Diakon in der Kirche", in der er auf die Besonderheiten und Herausforderungen dieses neu belebten Amtes in der Kirche einging:



Das verschwundene Amt neu belebt (Teil 1)

„Erstmals verheiratete Diakone In Österreich“. Unter diesem Titel konnte vor kurzem die „Kirchenzeitung" berichten, dass am 4. Oktober im St. Pöltener Dom an vier Männern die Diakonatsweihe erteilt wurde. Nun soll am Tage des Diakons Stephanus auch im Wiener Dom, der nach ihm benannt ist, eine Anzahl von Männern, die sich schon seit längerer Zeit darauf vorbereiten, zu Diakonen geweiht werden. Damit wird eine Möglichkeit, die das letzte Konzil grundsätzlich beschlossen hat, in die Tat umgesetzt.

Das Amt der Diakone ist aber keineswegs eine Erfindung des Konzils. Es ist bereits in der apostolischen Zeit der Urkirche bezeugt. Der heilige Stephanus, der erste Märtyrer, der uns ja als Titelheiliger der Wiener Bischofskirche bekannt ist, war einer von den sieben Diakonen, die von den Aposteln selbst durch Handauflegung geweiht und in ihr Amt eingeführt wurden.

Nur mehr Vorstufe zur Priesterweihe

In der späteren Entwicklung wurden dann Diakone auch oft in wichtigen Verwaltungsaufgaben der Kirche eingesetzt. So kennen wir also bereits aus der Zeit der Urkirche drei Stufen des kirchlichen Dienst- und Weiheamtes: Bischöfe, Priester und Diakone.
     In der späteren Geschichte unserer lateinischen Kirche ist der Diakon als selbstständiges Amt verschwunden. Die Diakonatsweihe blieb lediglich als eine Vorstufe zur Priesterweihe erhalten. So ist der Diakon in unserem Bewusstsein fast nur als „Noch-nicht-Priester“ vorhanden. Daneben kennen wir die Funktion des Diakons nur noch aus der feierlichen Hochamtsliturgie, wo dem zelebrierenden Priester ein Diakon und ein Subdiakon assistieren, deren Aufgabe aber in Ermangelung von Diakonen in der Regel durch geweihte Priester erfüllt wurde.
     Von dieser uns geläufigen Sicht müssen wir und freimachen, wenn wir von der Erneuerung des Amtes des Diakons sprechen: Er ist weder ein „Noch-nicht-Priester“ noch auch bloß ein assistierender Gehilfe des Priesters. Der erneuerte Diakonat muss vielmehr als eigene Weihestufe, als in sich selbst sinnvolles Amt gesehen werden.

Bemühen um Erneuerung

Schon längere Zeit vor dem Konzil ist verschiedentlich der Wunsch neuer Verselbständigung des Diakonenamtes laut geworden. In Deutschland haben sich seit 1951 „Diakonatskreise“ gebildet aus jungen Männern, die in Diensten der Kirche arbeiteten und von der Kirche die Diakonenweihe erbaten. Vor Konzilsbeginn haben sie in einem Schreiben den Weltepiskopat gebeten, bei der Kirchenversammlung für die Erneuerung des Diakonats einzutreten. Auch in Österreich waren bereits in der vorkonziliaren Zeit ernstliche Bemühungen in dieser Richtung im Gange (es seien nur Prälat Dr. Karl Rudolf und von den Laien Karl Böhmerle erwähnt).
     Das Vatikanische Konzil hat dann mit sehr großer Mehrheit den Beschluss gefasst, dass in Ländern, in denen es von den Bischöfen gewünscht wird, der Diakonat wieder als eigenständige und dauernde Weihestufe auch an verheiratete Männer erteilt werden kann. Papst Paul IV. hat im Anschluss daran am 18. Juni 1967 in einem Motuproprio die näheren Bedingungen dafür dargelegt. Vor kurzem ist nun den österreichischen Bischöfen auf ihre Bitte hin die endgültige Vollmacht zur Einführung des Diakonates erteilt worden.
     Damit ist der Kirche in unserem Land eine neue Chance erschlossen, deren Bedeutung erst die Zukunft erweisen wird. Heute ist es noch ein Experiment, das am Anfang steht, aber viele Möglichkeiten in sich birgt. Keine Neuerung im Sinn einer Neuerfindung, denn es greift uralte Tradition der Kirche auf. Aber eine Erneuerung in dem Sinn, dass Tradition nicht einfach unbesehen aufgenommen, sondern den Erfordernissen der heutigen Kirche entsprechend neugestaltet wird.



Weder Minipriester noch Superlaie (Teil 2)

Die Frage, wozu man den Diakone eigentlich braucht, nachdem die Kirche nun so viele Jahrhunderte ohne ihn ausgekommen ist, wird meist mit dem Hinweis auf den gegenwärtigen Priestermangel beantwortet: es sollen dadurch die Lücken ausgefüllt werden, die die Seelsorge heute sosehr bedrohen. Mit diesem heute sicher sehr aktuellen Hinweis ist aber der eigentliche Sinn des Anliegens keineswegs getroffen. Es legt sich Ja sofort die Überlegung nahe, was die geweihten Diakone an Funktionen erfüllen, können (mit besonderer Beauftragung) praktisch zur Gänze auch nichtgeweihte Laien tun. Wozu also geweihte Diakone!

Der eigentliche und innerlich begründete Sinn dieser Erneuerung muss zunächst vom Auftrag der Kirche her gesehen werden. Dazu führt uns schon der Name des Amtes: Das griechische „diakonos“ heißt Diener. Also ist der Diakon doch nichts anderes als ein Diener, ein Gehilfe des Priesters, eine Art besserer Messdiener? Das wäre ein arges Missverständnis.

Dienende Liebe in der Kirche

Die Diakonia, die dienende Liebe ist der Auftrag an die ganze Kirche. Sie ist und muss ihr kennzeichnendes Merkmal sein. Christus ist gekommen als der „diakonos“, der Diener aller. Und als solcher muss Er im Leben und Wirken der Kirche gegenwärtig bleiben.
     Jedes Amt in der Kirche, jedes ihrer Glieder, ja die Kirche selbst ist in den Dienst Gottes gestellt und zum Dienst an den Menschen bestellt. Durch das Amt, das diesen Namen trägt, soll diese Diakonia durch amtliche Sendung und sakramentales Zeichen noch einmal eigens zum Ausdruck gebracht werden. Die Verpflichtung der Kirche zum Dienen soll darin nochmals sichtbar gemacht und garantiert werden. Wenn nun ein Christ in dauernder Verpflichtung sich einem diakonalen Dienst der Kirche zur Verfügung stellt, weiht sie ihn zum Diakon.

Fülle des Apostelamtes

Der andere Gesichtspunkt, der zur rechten Sicht des Diakonates führt, ist der: Der Diakon hat in eigener Weise Anteil am apostolischen Amt. Dieses von Christus gestiftete hierarchische Amt oder Dienstamt ist für die Kirche wesentlich und wird von den Aposteln her durch Handauflegung (Weihe) und Sendung durch die Zeiten weitergegeben. Es ist zum Aufbau der Gemeinde Christi und zur Leitung des Gottesvolkes bestellt, zum missionarischen und zum Liebesdienst an der Welt.
     Dieses apostolische Amt soll in seiner Fülle wieder reicher, ausgeprägter und wirksamer werden in allen aus der apostolischen Überlieferung gegeben Stufen, dadurch, dass dem Bischofsamt und dem Presbyteramt auch das Diakonatsamt zur Seite tritt. In der Kirchenkonstitution des Konzils heißt es (Nr. 28): „Das aus göttlicher Einsetzung kommende kirchliche Dienstamt wird in verschiedenen Ordnungen ausgeübt von denen, die schon seit alters her Bischöfe, Priester, Diakone heißen.“ Und in derselben Konstitution heißt es (Nr. 41): „An der Sendung und Gnade des Hohepriesters haben in eigener Weise auch die Amtsträger der niederen Ordnung teil, vor allem die Diakone.“

Unterschied zum Laien

Der Diakon gehört also zu den geweihten Amtsträgern der Kirche. Er hat in der Ordnung des kirchlichen Amtes seinen eigenständigen Anteil und Auftrag (wenn auch eingeschränkt in der Weihevollmacht, wie ja auch die Weihevollmacht des Priesteramtes gegenüber dem Bischofsamt eingeschränkt ist) und ist nicht einfach als „Hilfspriester“ zu verstehen.
     So hebt er sich auch vom Laien ab. Wenn einer sich dem Diakonat zur Verfügung stellt, dann tut er es, weil er in sich den Ruf des Geistes Gottes erkennt; er stellt sich durch Übernahme des Amtes existentiell und in dauernder Bindung dem Auftrag Christ, der Kirche, dem Bischof für konkrete Dienste, denen die Kirche jeweils bedarf, zur Verfügung und empfängt die sakramentalen Gnaden der Weihe für seine Tätigkeit.
     Dadurch und nicht eigentlich durch seine Funktion unterscheidet er sich von den Laien, deren viele gottlob (und hoffentlich immer mehr) dieselben Dienste in der Kirche tun, wie er. Er ist damit nicht über den Laien „erhöht“, sondern in eine andere Ordnung der kirchlichen Dienste gestellt, die alle einander bedürfen und einander ergänzen zur Erfüllung der allen aufgetragenen Verantwortung.



Das eine Amt in vielerlei Diensten (Teil 3)

Der Diakon wird nicht geweiht, um eine persönliche Auszeichnung zu erfahren, sondern weil und wenn die Kirche seine Dienste braucht. Um welche Dienste geht es dabei? - Meistens denkt man bei dieser Frage sofort und fast nur an die liturgischen Aufgaben des Diakons. Diese Schau lässt wesentliche Aufgabenbereiche außer Betracht. Die diakonalen Dienste gehen weit darüber hinaus und können sehr vielfältig sein.

Freilich bleiben die liturgischen Dienste ein integrierender Teil in den Aufgabenbereichen des Diakons, auch dann, wenn er seine Haupttätigkeit in einem ganz anderen Gebiet erfüllt. Denn das apostolische Amt hat seinen Gipfel- und Mittelpunkt in der Feier der Eucharistie. Dort liegt ja überhaupt die tiefste Quelle allen Lebens der Kirche und ihrer Glieder. Aus dem Tod und der Auferstehung Christi kommt das Heil und die Heiligung der Welt und dorthin zielt der Auftrag der Kirche.

Zentrum: Eucharistiefeier

Daher sind die Dienste, die an der Vermittlung der Heilsgnaden Christi mitwirken, sehr wesentliche Dienst an den Gliedern der Gemeinde und an der Vollendung der Welt. So wird nicht nur das Leben, sondern das Tun des Diakons in der Eucharistie und dem daraus fließenden sakramentalen Tun der Kirche seine feste Verwurzelung und eigentliche Mitte haben.
     Es kommt ihm zu, bei der eucharistischen Feier mitzuwirken (wobei er natürlich nie den zelebrierenden Priester ersetzen kann!), den Leib Christi an die Mitfeiernden, aber auch an die Kranken auszuspenden, die Taufe zu spenden, der kirchlichen Ehe an Stelle des Priesters zu assistieren, Sakramentalien zu spenden, vor allem das kirchliche Begräbnis u.a. In diesen Aufgaben steht ohne Zweifel dem Diakon als geweihtem Amtsträger der Vorrang vor den Laien zu. Das gilt sicher auch für die Verkündigung, die Predigt innerhalb des Gottesdienstes.

Dienst am Worte

Eine sehr wichtige Aufgabe für die Diakon liegt in der Verkündigung des Gotteswortes. Sie beginnt mit der Mitgestaltung des Wortgottesdienstes der Messe, der Verlesung des Evangeliums, der Homilie; sie kann in der Abhaltung von Wortgottesdiensten außerhalb der Messe bestehen, in der Predigt, in der Verkündigung in Runden mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, im Religionsunterricht der Schule, im Taufunterricht, Korvertitenunterricht, Firmvorbereitung, im Bemühen um Fernstehende, Ausgetretene und vielem anderen.
Der Diakon kann tätig sein in den Aufgaben der Leitung. Als Sprengel- oder Gemeindeleiter in priesterlosen Gemeinden, der sich unter der Verantwortlichkeit des zuständigen Pfarrers und Pfarrkirchenrates bemüht, Gemeinde zu bilden und lebendig zu erhalten durch aalle Aktivitäten, die er ohne die Vollmacht der Prlesterweihe ausüben kann; als Leiter oder verantwortlicher Mitarbeiter in apostolischen Gruppen (der Jugendlichen, der Familien, der Standesgruppen, überpfarrlicher apostolischer Bewegungen). Aber auch in Aufgaben der kirchlichen Verwaltung, in zentralen Führungsaufgaben der Diözese, der Vikariate und Dekanate, als Pfarrsekretär usw.

Spezifische Aufgabe

All die genannten Aufgaben sind echte Dienste an den Brüdern. Als spezifische Aufgabe des diakonalen Dienens müsste man aber in besonderer Weise die sozial-karitativen Dienste sehen, in der Pfarrgemeinde und darüber hinaus (an Jugendlichen und alten Menschen, an Kranken und Einsamen, an bedrohten Familien, an Rat- und Hilfsbedürftigen jeder Art). Gerade durch diese, auch heute so dringliche Tätigkeit wird die dienende Liebe, zu der die Kirche berufen ist, in besonderer Weise sichtbar.
     All das sind Beispiele, die die Mannigfaltigkeit der Dienste andeuten, die dem Diakonat Inhalt und Berechtigung geben. Der einzelne Diakon kann natürlich nicht in all diesen Bereichen tätig sein. Aber jeder wird sein klar umrissenes Aufgabengebiet haben. Er wird es neben seinem Zivilberuf ehren- oder nebenamtlich erfüllen oder hauptberuflich im Dienst der Kirche stehen. So zeigt sich ein weiter Raum für die Entwicklung des in der Kirche neu auflebenden Amtes zu seiner, den heutigen Allforderungen entsprechenden Gestalt.



Männer von gutem Ruf, voll Geist und Weisheit (Teil 4)

Wo es sich um ein Amt in der Kirche handelt, darf es nicht leichtfertig übertragen werden, sondern nur, wenn wesentliche Voraussetzungen gegeben sind. So haben schon die Apostel gehandelt, als sie die ersten Diakone auswählten. Nach der Apostelgeschichte (6,3) sagten "die Zwölf“ in einer Versammlung der Jünger: „Wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voII Geist und Weisheit.“ Diese Kriterien werden auch heute gelten, wenn es sich um die Auswahl geeigneter Männer für das Diakonat handelt.

     ,,Männer von gutem Ruf“ Es müssen Männer sein, bewährt in ihrer menschlichen, charakterlichen Reife. Bewährt in ihrem bisherigen Beruf und ihrem ganzen Leben, die Ansehen in ihrer Gemeinde und ihrer Umgebung haben, die man ernst nehmen kann. Da es sich bei den Diakonen in den meisten Fällen um verheiratete Männer handelt - das ist Ja das Neue an diesem Amt - muss auch die Bewährung in der Ehe und Familie gegeben sein. Nicht zuletzt das Verständnis und Einverständnis der Familie, die ja innerlich mittragen muss an der neuen Aufgabe des Mannes.
     Diese erforderliche Bewährung ist auch der Grund, warum die Kirche nach den augenblicklich geltenden Vorschriften die Diakonatsweihe, wenigstens soweit es sich um verheiratete Männer handelt, erst ab einem Alter von 35 Jahren erteilt.
     „Voll Geist.“ Damit ist doch wohl der Heilige Geist gemeint. Nur in diesem Geist, der der Geist Christi ist, kann ein kirchliches Weiheamt ausgeübt werden. Voraussetzung ist ein lebendiger und gelebter Glaube, den der Geist Christi in uns weckt; eine ehrliche Liebe zu Christus, dem es nachzufolgen gilt; die Liebe zur Kirche und das Denken und Leben mit der Kirche, der sich der Diakon zur Verfügung stellt; ein ehrliches Bemühen um das Leben aus dem Gebet, der Meditation und echter, gesunder Frömmigkeit; vor allem der Geist der Diakonie, des schlichten, brüderlichen Dienens, dem das Diakonenamt verpflichtet ist. Nicht zuletzt wird man von ihnen erwarten, dass sie sich in apostolischem Eifer und Geschick bereits bewährt haben.

Ein ehrliches Bemühen

     „Und Weisheit.“ In unserem Fall wird das wohl heißen, dass Männer, die nun bestimmte Aufgaben als Diakone übernehmen, auch etwas davon verstehen und die nötigen Kenntnisse haben. Es braucht also eine entsprechende Ausbildung, vor allem in vertieftem und überlegtem Glaubens- und Bibelwissen. Dafür stehen verschiedene Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung (Theologisches Laienjahr, Glaubensschule, Glaubenskurs 70). Wer es nicht schon früher getan hat, muss sich einem solchen Bildungsgang unterziehen.

Mit Können ans Werk

Die religiös-spirituellen Voraussetzungen werden während der Vorbereitungszeit in den Diakonatskreisen ergänzt und vertieft werden. Dazu kommt die Kenntnis und Erprobung in den verschiedenen liturgischen und seelsorglichen Aufgaben, wie für die Sakramentenspendung, die Verkündigung, das Glaubensgespräch, Menschenführung und anderem.  Für bestimmte Tätigkeiten werden spezielle Kenntnisse erworben werden müssen, etwa pädagogische, soziale, verwaltungstechnische oder ähnliche.
     Es wird für die künftige Entwicklung des Diakonates sehr davon abhängen, dass die Männer, die zu Diakonen geweiht werden, nicht nur mit gutem Willen, sondern auch mit Können ans Werk gehen. Zur Prüfung dieser Voraussetzungen, die zur Veranlassung der nötigen Bildungsvorgänge, zur Fixierung der konkreten Aufgabenbereiche der einzelnen hat der Wiener Erzbischof eine Kommission bestellt, der unter dem Vorsitz von Weihbischof Mauer unter anderem auch die bischöflichen Vikare angehören. An letztere sollen sich Männer, die sich ernstlich für den Diakonat interessieren, mit ihrem Anliegen wenden.

Keine Wunderwaffe

Von den Gläubigen unserer Gemeinden darf erwartet werden, dass sie nicht mit Misstrauen, sondern mit offenem Verständnis diesem "Experiment" begegnen. Es ist in mancher Hinsicht ein Experiment, dass noch einiger Erfahrungen bedarf, um endgültige Gestalt zu gewinnen. Sicher, es ist keine Wunderwaffe. Aber eine große Hoffnung für die Kirche, eine echte Bereicherung ihres Lebens.
     Und wenn Männer, die unsere Achtung verdienen und aus reichen Lebenserfahrungen kommen, in gläubiger Bereitschaft das Diakonenamt auf sich nehmen und sich dem Walten des Geistes Gottes öffnen, der ihnen in der sakramentalen Weihe verheißen ist, dann kann der Kirche daraus eine neue Schar von Mitarbeitern erstehen, durch die sie ihren verantwortungsvollen Dienst an den Menschen dieser Zeit ein Stück besser zu erfüllen vermag.

Autor:

Wolfgang Linhart aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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