Nikolaus
Grüße an die Kinder kommen per Video

Der Nikolaus kommt heuer anders.

Lasst uns froh und munter sein: Coronabedingt muss auch der Nikolaus in diesem Jahr umplanen – auch, wenn er eine „Sondergenehmigung“ der Regierung in seinem Sack hat. Große Familienfeste und Nikolausfeiern dürfen nicht stattfinden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, außerdem ist Abstand halten angesagt.Freilich ist der beliebte Heilige heuer bei den Mädchen und Burschen – nur eben anders. Auf www.trotzdemnah.at ist alles gesammelt, was für eine gelungene, stimmungsvolle Feier im kleinsten Familienkreis notwendig ist. Eltern und ältere Geschwister dürfen sich ruhig trauen, in die Nikolaus-Rolle zu schlüpfen. Das macht auch Wolfgang Hammerschmid-Rücker von der Katholischen Jungschar Salzburg auf unserem Titelbild. Er ist auf besondere Weise für alle da, die ihn am 6. Dezember nach Hause holen wollen – per Videobotschaft. Auch diese befindet sich auf der Internetseite. „Ich möchte euch erinnern an das, was mir wichtig ist – dass wir alle gut aufeinander schauen, miteinander teilen und einander helfen, wo es geht“, sagt der Nikolaus.

Sternsinger und Nikolaus am Weg

Vier Heilige – drei Könige und ein Bischof – ringen in diesen Tagen um die beste Art, Groß und Klein zu besuchen. Wie die Jungschar sich einsetzt, damit der Segen mit Sternsingern und Nikolaus zu allen kommen kann.Salzburg. „Wir ermutigen Pfarren, unter Einhaltung des Hygienekonzepts ihre Sternsingeraktion zu planen“, sagt Wolfgang Hammerschmid-Rücker von der Katholischen Jungschar Salzburg. Dass die Corona-Situation Pläne auch kippen kann, ist ihm und seinem Team bewusst. Doch: „Die Menschen freuen sich auf den Segen – und die Projektpartner auf Spenden, die sie dringend benötigen.“
„Familiengruppen oder zumindest Kinder aus derselben Schulklasse könnten miteinander losziehen, das wären möglichst homogene Gruppen“, sagt Hammerschmid-Rücker.

Aus der Pfarre Seekirchen etwa ist bekannt, dass die Sternsinger „auf Bestellung“ kommen könnten. Andere Gemeinden denken darüber nach, ihre Könige an Stationen zu versammeln. „Welche Pläne auch immer geschmiedet werden, wir spüren eine großartige Stimmung in den Pfarren und finden es toll, wie kreativ und engagiert dort geplant wird.“

Nikolausbesuch am Bildschirm

Auch wenn der Nikolaus nun eine Ausnahmegenehmigung von der Regierung bekommen hat und Kinder zumindest vor der Haustüre besuchen darf, bieten immer mehr Darstellerinnen und Darsteller den Besuch des Heiligen am Bildschirm an.

Für die Mädchen und Buben in der Erzdiözese Salzburg – und darüber hinaus – hat sich Wolfgang Hammerschmid-Rücker das weiß-rote Gewand angezogen, die Mitra auf den Kopf gesetzt und den Bischofsstab in die Hand genommen. Seine Grußbotschaft ist auf www.trotzdemnah.at zu sehen. Wie Familien ihre Nikolausfeier selbst gestalten können, ist dort ebenso zu finden wie ein zweites Nikolo-Video mit viel Wissen.

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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