Bild nachgestellt
100 Jahre Name "Via Sacra"
- Nachgestellte Szene vor der Basilika Mariazell
- Foto: Josef Kuss
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Seit Jahrhunderten besteht ein Netz an Pilger- und Wallfahrerwegen von Wien nach Mariazell. Einer der wohl bekanntesten davon ist die Via Sacra. Der lateinische Name „Via Sacra“ als Bezeichnung für den Weg über Heiligenkreuz, Hafnerberg, Kaumberg, St. Veit, Traisen, Lilienfeld, Türnitz, die „drei heiligen Berge“ und Mitterbach nach Mariazell wurde erstmals 1926 verwendet: vom Wiener Schriftsteller und Soziologen Ernst Karl Winter.
Aquarell einer malerischen Reise
In den frühen 1920er-Jahren war Ernst Karl Winter den Pilgerweg zumindest drei Mal gegangen. Sein 1926 herausgegebenes Büchlein „Die heilige Straße“, in dem auch der Name „Via Sacra“ erstmals auftaucht, gab dem „Pilgerverein Via Sacra“ Anlass für eine außergewöhnliche Aktion: Zum Jubiläum „100 Jahre Name Via Sacra“ stellten Angehörige des Mariazeller Theatervereins am 21. März ein im Jahr 1833 entstandenes Aquarell des Hofkammermalers Eduard Gurk nach. Dieser hatte im Zuge seiner „Mahlerischen Reise von Wien nach Maria Zell in Steyermark“ für Erzherzog Ferdinand dutzende Aquarelle gemalt, die einige Stationen des Pilger- und Wallfahrerweges zwischen Wien und Mariazell zeigen.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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