Vom Glück ReligionslehrerIn zu sein
Ich sehe mich auch als Seelsorgerin

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Was ist spannend als Reli-Lehrerin, als Reli-Lehrer? Wir fragen diesmal Brigitte Jost-Kristof aus
Klagenfurt:

Wie geht es Ihnen als Religionslehrerin?
Danke der Nachfrage! Es geht mir sehr gut. Ich habe das Gefühl, an meiner Schule von allen mit Wertschätzung behandelt zu werden und spüre viel Kontakt zu meinen Schülern und Schülerinnen. Das ist mir sehr wichtig, weil ich mich in meiner Aufgabe auch als „Seelsorgerin“ sehe.

Wo haben Sie die Ausbildung zur Religionslehrerin gemacht?
Ich habe mein Studium der „Kombinierten Religionspädagogik und Leibeserziehung“ an der Karl-Franzens-Universität in Graz absolviert. Im Laufe der Zeit folgten weitere Ausbildungen, wie die Integrative Gestaltpädagogik nach Albert Höfer und Lehrgänge im Bereich der Feministischen Theologie. Auch die im Hochschullehrgang „Mediation und Konfliktkompetenz im Bildungsbereich“ erworbenen Kompetenzen fließen in meine religionspädagogische Arbeit ein.

Welche Inhalte und Erkenntnisse aus dem Studium können Sie am Lebensort Schule besonders gut einbringen?
Grundsätzlich ist es immer wieder eine große Herausforderung, Inhalte aus dem Studium für die Lebenswelten der Jugendlichen zugänglich zu machen. Wo es gelingt, Beziehung aufzubauen, können Inhalte vermittelt werden. Mit Offenheit, Authentizität und Glaubwürdigkeit versuche ich, die Schule als Lebensort mitzugestalten.

Auf welches durchgeführte Projekt sind Sie als Religionslehrerin stolz?
Stolz bin ich auf die Schüler und Schülerinnen, weil sie sich gerne sozial engagieren und immer offen sind für neue Begegnungen. So werden viele Projekte der „youngCaritas“ in den Religionsunterricht integriert. Bei der Aktion „Kilo gegen Armut“ sammeln wir haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel, um sie an das „Eggerheim“ weiterzugeben. Beim Laufwunder zählt jeder gelaufene Kilometer, weil er durch Sponsoren in Spendengeld umgewandelt wird, welches für Kinder und Jugendliche in Lerncafés in Kärnten oder für Straßenkindern in den Slums von Nairobi eingesetzt wird. Einen besonderen Tag erleben wir alljährlich im März, wenn wir auf Einladung der Diözesanen Sportgemeinschaft am „Integrativen Wintersporttag für mental und körperlich beeinträchtigte Menschen“ teilnehmen dürfen.

Brigitte Jost-Kristof ist Religionslehrerin der HLW des Kärntner Caritasverbandes in Klagenfurt.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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