KA und Caritas-Telefonseelsorge
Hinhören, wo der Schuh drückt

Auch Bischof Josef Marketz hörte zu...
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  • hochgeladen von Gerald Heschl

Persönlichkeiten aus diversen Fachbereichen schenkten den Anrufern ihr Ohr.

„Mit dem Gefühl der Dankbarkeit gehe ich jetzt nach Hause, weil ich wenigstens einem Menschen heute Nachmittag durch mein Zuhören helfen konnte“, sagt Liselotte Suette. Die SOMA-Geschäftsführerin war eine von insgesamt acht Persönlichkeiten, die über die TelefonSeelsorge der Caritas an der KA-Aktion mit dem Titel„Hinhören“ vom 21. bis 23. April mitgemacht hat.
Mit dabei war auch Diözesanbischof Josef Marketz. Ihn machte die Einsamkeit der Menschen besonders betroffen: „Wir leben in einer Zeit, in der einerseits viele Menschen unter Zeitdruck und Stress leiden, andererseits gibt es aber auch Menschen, die so viel Zeit haben, dass es wehtut.“
„Die Pandemie zeigt, dass solche Hilfsangebote wichtiger denn je sind“, so das Resümee von Primarius Rudolf Likar. Alle „Hinhörenden“ waren von den Geschichten der Anrufer tief ergriffen. „Meine größte Hochachtung den Menschen, die hier für andere Menschen arbeiten und einen ganz tollen Job machen, der gerade jetzt in diesen Zeiten enorm wichtig ist“, betonte Richter Manfred Herrnhofer. Tiefen Respekt und Bewunderung vor dieser herausfordernden Arbeit brachten auch die Bildungsexpertin Beate Gfrerer, An-drea Kraßnig-Sterniczky vom Seelsorgeamt und Liselotte Suette zum Ausdruck. „Insgesamt müssen wir als Gesellschaft der Einsamkeit ein Schnippchen schlagen, indem wir trotz Abstand wieder mehr aufeinander zugehen. Wir alle brauchen Begegnungen von Herz zu Herz“, so Caritas-Direktor Ernst Sandriesser. Dass vor allem die Sorgen und Ängste der Jugendlichen markant zugenommen haben, war wohl coronabedingt deutlich zu spüren. „Da müssen wir alle daran arbeiten und noch mehr Hilfe anbieten“, appellierte Rechtsanwalt Bernhard Fink.
Die Initiatorin der Aktion, KA-Präsidentin und Unternehmerin Iris Straßer, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und zeigte tiefen Respekt vor jedem Menschen, der in der TelefonSeelsorge Hilfe sucht und diese annimmt. Dankbar zeigte sich auch das Team der TelefonSeelsorge, allen voran Leiterin Silvana Fischer und Barbara Ogris. „Wir haben uns über dieses Engagement sehr gefreut und hoffen, dass wir damit Multiplikatoren für unsere verantwortungsvolle und nicht immer leichte Arbeit gewonnen haben.“ Unterstützt durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der TelefonSeelsorge waren Professionalität, Diskretion und Datenschutz stets gewährleistet.
Doch so viel kann durchaus verraten werden: „Herzlichkeit, Empathie und Wertschätzung aller Persönlichkeiten sind auch bei den Menschen, die ein Gespräch gebraucht haben, ganz sicher gut angekommen“, ist Fischer überzeugt.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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