UNTER_UNS - P. Karl Schauer OSB
Kommunion
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Die Feier der sonntäglichen Messe, die Eucharistiefeier, ist viel älter als das jährliche Osterfest und Weihnachten überhaupt. Jeder Sonntag ist ein Ostersonntag, das Gedächtnis von Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi und die Erwartung seiner Wiederkunft. Die Eucharistie ist die Vorwegnahme des himmlischen Hochzeitsmahles. Sie ist Gemeinschaft mit Christus, sie ist nicht nur Mahlfeier und Brotbrechen. Der Gastgeber ist Gott, in der Eucharistie ist er Gegenwart, in der Kommunion wird er eins mit uns, er liefert sich uns aus. Dass die Erstkommunion zum großen Familienfest wird, ist gut: Gott kommt in unser Leben, er bleibt im Leben und in unseren Familien. Diese Gegenwart Gottes will in jeder Familie gelebt werden. In früheren Zeiten war der Kommunionempfang eine Ausnahme, das Manna der Unsterblichkeit ist zum Schaubrot geworden, die Würde der Kommunikanten wurde rechtlich abgesichert und mit der Sünde gepaart. Auch das ist eine Schrägform, so, wie die mangelnde Vorbereitung auf die Begegnung mit Christus. Ob das Fasten vor dem Kommunionempfang ohne Bedeutung ist? Eucharistisch leben heißt: in der Gegenwart Gottes leben. Und werden, was wir empfangen: Brot für Welt.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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