EIN_BLICK
Die Kirche verwandeln

Vertreter:innen von 28 europäischen Bischofskonferenzen treffen sich diese Woche in Wels, um über Synodalität und Entscheidungsprozesse in der Kirche zu sprechen. Die Ergebnisse sollen in die Europäische Kirchenversammlung 2028 einfließen.

Insgesamt hätten 187 Personen aus 31 Ländern ihr Kommen angekündigt, sagte Klara Csiszar, Vizerektorin an der Katholischen Privat-Universität und dort Leiterin der Abteilung für Synodalität bei der Pressekonferenz vor dem Start. Ihre Abteilung veranstaltet das Symposium, denn kirchliche Beratung brauche „Räume“, wie sie betonte. Die Tage von Montag bis Mittwoch verwandeln“, „Europa verwandeln“ und „Die Kirche verwandeln“.

Die Veranstaltung insgesamt heißt „Die Synodalität in Europa formen – von einer Kirchenverantwortliche (u. a. 23 Bischöfe, zwei davon Kardinäle), Theolog:innen und Fachleute aus Europa beraten über Zu Umwandlungsprozesse, die sie selbst, aber kann die Kirche darin ein Modell für Beteiligung, Dialog und gemeinsames Entscheiden sein?

VERANDERUNG MITGESTALTEN
hin statt, ob wir das nun wollen oder nicht. Die Frage ist nur, was wir daraus machen“, sagte der Linzer Bischof Manfred Scheuer bei der Pressekonferenz zu Beginn der Tagung am Montag. Synodalität gehe nur im Miteinander und sie diene nicht der Selbsterhaltung der Kirche: „Der Kern bleibt die Begegnung mit Christus und aus ihr heraus reformieren wir“, sagte Scheuer.

Der Linzer Bischof betonte auch die Rolle der Frauen in der Kirche. „Ihre Frage nach mehr Beteiligung und Verantwortung wird in Österreich mit Nachdruck gestellt und ist wortet. Eine fertige Antwort habe ich nicht. Kein Verständnis habe ich dafür, wenn wir so tun, als gäbe es die Frage nicht.“

STIMMEN HOREN
An der Pressekonferenz nahmen mit den Kardinälen Ladislav Nemet und Jean-Claude Hollerich auch die zwei Vizepräsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) teil. Nemet, der selbst der ungarischen Minderheit in Serbien entstammt, betonte die sehr unterschiedliche Größe und Situation der katholischen Kirche in verschiedenen europäischen Staaten. „Diese Unterschiede verschwinden aus einer großen Kirche kommt, sollte sich hüten, sein eigenes Tempo für das europäische zu halten.“ Er erwarte sich, bei der Ta untergehen: die der kleinen Kirchen, die der Frauen, die der jungen Leute und die derer, die anderer Meinung sind.“ Europa werde zurzeit als Kontinent der Krisen beschrieben. „Ich halte daran fest, dass dar kann“, sagte Nemet.

VERANTWORTUNG ALLER GLAUBIGEN
Sein Kollege als Kardinal, Jean-Claude Hollerich, sagte, Synodalität gebe es um der Mission willen. „Alle Gläubigen tragen Verantwortung für die Sendung der Kirche. Autorität in der Kirche ist deshalb nicht Macht, sondern Dienst. Und wir suchen renz und Mitverantwortung auf allen Ebenen konkret werden können.“ Nicht Rom sei der eigentliche Ort, an dem sich Synodalität bewähren müsse. „Es sind die Pfarren, die Diözesen, die Ausbildungsstätten, die Universitäten, die Fakultäten, die kirchlichen Gremien vor Ort“, betonte Hollerich.

Autor:

martinus Redaktion aus Burgenland | martinus

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