Ehrung
Dieser Einsatz ist ausgezeichnet

Gunter Mackinger zeigt sein silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik.  „Tragen könnte ich es am Opernball. Doch da zieht es mich nicht hin.“
  • Gunter Mackinger zeigt sein silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik. „Tragen könnte ich es am Opernball. Doch da zieht es mich nicht hin.“
  • Foto: RB/ibu
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Gunter Mackinger, der frühere „Mister Obus & Lokalbahn“ in Salzburg, erhielt eine hohe Bundesauszeichnung. Groß ist die Freude bei der Katholischen Aktion und der gesamten Erzdiözese. Ist Mackinger doch seit Jahren KA-Vizepräsident.

Coronabedingt entfiel die feierliche Übergabe bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Mit telefonischer Vorankündigung überbrachte die Post das Packerl mit besonderem Inhalt. Die Wertschätzung kam bei Mackinger trotzdem ungetrübt an. „Es ist eine Ehre und eine Anerkennung.“ Ausgezeichnet wurde er für seine Leidenschaft, die ihn seit seiner Kindheit nicht mehr losgelassen hat, die er zu seinem Beruf machte und die ihn auch jetzt, im Un-Ruhestand, beschäftigt: die Eisenbahn. Kommerzialrat Mackinger war langjähriger Direktor der Salzburger Lokalbahnen inklusive Obus, Schafbergbahn/Wolfgangseeschifffahrt und Pinzgauer Lokalbahn.

Er ist gerichtlich beeideter Sachverständiger und ein weltweit gesuchter und geschätzter Experte für den Öffentlichen Regional-und Stadtverkehr. Die Liste der Verdienste, die das Klimaschutzministerium bei der Beantragung des Verdienstzeichens anführte, ist lang. „Ich hatte nie einen anderen Berufswunsch und habe alle Ausbildungen gemacht, vom Lokführer bis zum Verschieber“, sagt Mackinger, für den die Eisenbahn auch das bevorzugte Verkehrsmittel ist, wenn er von A nach B kommen will. Er sei dabei ein durchaus anspruchsvoller, aber stets nachsichtiger Fahrgast: „Da ich weiß, was es heißt, den öffentlichen Verkehr 365 Tage im Jahr, bei jeder Witterung, aufrechtzuerhalten.“

59 Jahre Dienst in der Kirche

Dass die Eisenbahn einen Beitrag zum Erhalt der Schöpfung leis-tet, davon ist Mackinger überzeugt. „Wir müssen Verantwortung übernehmen“, sagt er und geht hier als großes Vorbild durch. Denn der Salzburger beschränkt sich keinesfalls auf den öffentlichen Verkehr. Er ist politisch, sozial, kulturell und kirchlich engagiert. Angefangen hat seine Ehrenamts-Karriere vor 59 Jahren als Ministrant. Danach folgten Katholische Jugendbewegungen, die ganze Bandbreite liturgischer Dienste wie Lektor und Kommunionhelfer und schließlich die Katholische Aktion. In der zweiten Periode agiert er als stellvertretender Vorsitzender.

Ehefrau Hildegard trägt diesen Einsatz mit – sie war selbst lange im Vorstand der Katholischen Frauenbewegung. „Das ist sehr wichtig“, unterstreicht Gunter Mackinger und verrät einen weiteren Feiergrund: „Unseren 40. Hochzeitstag.“

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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