Gottesdienst für das Leben
Ein Tag im Zeichen der Lebensfreude

Großen Spaß haben Alina (2), Fabian (8) und Sophie (9) Altendorfer und Hanna-Marie Andrassy (10) beim Basteln mit Jungschar-Leiterin Carina Gillhofer (16). �
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  • Großen Spaß haben Alina (2), Fabian (8) und Sophie (9) Altendorfer und Hanna-Marie Andrassy (10) beim Basteln mit Jungschar-Leiterin Carina Gillhofer (16). 
  • Foto: RB/Hiwa Naqshi
  • hochgeladen von Ingrid Burgstaller

Das Leben zu feiern, darum geht es beim jährlichen „Gottesdienst für das Leben“. Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause war es nun endlich wieder soweit.

von Lisa Maria Schweiger-Gensluckner

Wenn von den Orgelemporen im Salzburger Dom riesige bunte Schwungtücher und Bilder hängen, im Mittelgang ein großer Teppich ausgelegt ist und es vor Kindern jeden Alters nur so wuselt, dann ist der Gottesdienst für das Leben. Mehrere hunderte Menschen kamen am vergangenen Sonntagnachmittag in Salzburgs größtes Gotteshaus.

„Wir sollen uns kümmern“

Der kindgerechte Gottesdienst unter dem Motto „Bei dir bin ich geborgen“ wurde von der Katholischen Jungschar gestaltet. Klar, dass es dann inklusiv und kurzweilig ist: Kinderchor, Übersetzung in Gebärdensprache, eingängige Lieder mit Mitmach-Bewegungen. Der Erzbischof kam in seiner Predigt mit den Kindern über das Gleichnis vom verlorenen Schaf ins Gespräch: „Unsere Nachbarn müssen uns wichtig sein, wir sollen uns um sie kümmern, und wenn sie leiden, dann leiden wir mit ihnen“, so der Erzbischof auch mit Blick auf den andauernden Krieg in der Ukraine. Zuvor herrschte bereits berührte Stimmung, als Frauen und Kinder der ukrainischen Griechisch-Katholischen Gemeinde Salzburg das Halleluja anstimmten. Lustig ging es dann bei strahlendem Sonnenschein im Bischofsgarten weiter. Die Jungschar mit ihren fleißigen Helfern und Helferinnen sorgte mit Getränken, Spiel- und Bastelstationen für gute Stimmung. Vom Erzbischof bekam jedes Kind ein Kreuz geschenkt.

Stimmen

Dankbar, dass wir gemeinsam feiernWir sind das erste Mal bei diesem Fest, die Einladung kam per Post. Der Gottesdienst war voll nett, vor allem wegen der passenden Länge und der Interaktion mit den Kindern. Unsere dreijährige Tochter wurde gut abgeholt. Die Geschichte mit dem Schaf hat ihr besonders gefallen und auch bei der Gebärden-Dolmetscherin hat sie sich gleich etwas abgeschaut.
Andrea Zurl, Stadt Salzburg

Es macht mir großen Spaß, hier Stationen zu betreuen. Ich bin mit meinen Freundinnen hier und mag die Arbeit mit Kindern.
Carina Gillhofer, Jungschar-Leiterin, St. Georgen/Salzburg

Die Leute sind so dankbar, dass nach zwei Jahren Corona diese Feier endlich wieder möglich ist. 800 Menschen, Familien und Jungschargruppen aus der ganzen Erzdiözese, sind zum Gottesdienst für das Leben gekommen. Das freut uns natürlich besonders. Alle genießen das gemeinsame Feiern, den Austausch und den Spaß. Das ist wichtig, auch wenn uns die täglichen Nachrichten Kopfzerbrechen bereiten. Stimmung und Wetter sind gut, der Tag ist gelungen. Wir blicken mit Freude ins nächste Jahr. Das Leben zu würdigen bedeutet auch, sich von der Lebensfreude und Unvoreingenommenheit der Kinder etwas abzuschauen und vor allem ihre Stimme zu hören und ernst zu nehmen.
Angelika Hechl, Geschäftsführerin Katholische Jungschar Salzburg

Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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