Muttertag
Mama ist immer da

Das Muttertagsgeschenk sorgt immer für einen besonderen Nervenkitzel: Kindergartenpädagogin Anna Krimbacher aus Ellmau freut sich Jahr für Jahr, wenn jedes Kind sein Bestes gibt und fiebert mit den Kindern beim Geheimhalten und Warten, bis es endlich übergeben wird, mit.
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  • Das Muttertagsgeschenk sorgt immer für einen besonderen Nervenkitzel: Kindergartenpädagogin Anna Krimbacher aus Ellmau freut sich Jahr für Jahr, wenn jedes Kind sein Bestes gibt und fiebert mit den Kindern beim Geheimhalten und Warten, bis es endlich übergeben wird, mit.
  • Foto: Foto: RB/Kindergarten Ellmau
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Mutter-Sein bedeutet, für andere da sein. Ohne Wenn und Aber. Ein Leben lang. Ein Blick in den Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg zeigt, wie vielseitig das Mama-Sein ist. Bei eigenen Kindern, bei „geliehenen“ und wie Pädagoginnen und Pädagogen Kindern helfen, einmal im Jahr besonders herzlich den Mamas danke zu sagen.  

„Wenn ich meine Mama nicht gehabt hätte, wäre ich nicht auf der Welt. Wenn sie nicht mehr da wäre, könnte keiner auf uns schauen, Papa muss ja arbeiten“, sagt Valentina Naschberger aus Kufstein. Die 5-Jährige weiß genau, was sie an ihrer Mama Christina hat und was diese besonders gut kann: „Kleine Buchstaben schreiben – ich kann nur die Gro­ßen. Bücher lustig vorlesen, mit uns basteln, Zöpfe machen (der Papa kann nicht so gut flechten), Spiele ausdenken und kuscheln.“

Zeit schenken, Vorbild sein, vertrauen

Die vielen kleinen Teile machen im Alltag das einzigartige Mama-Puzzle komplett. Auch die Zeit, die Mamas ihren Lieblingen schenken, das Vertrauen, das Vorbild. „Mama macht viel mit mir alleine: Ausflüge, Schi fahren. Aber zu viert ist es auch toll. Sie zeigt mir neue Sachen wie Buchstaben, Zahlen, mit den Fingern schnipsen oder Schuhbänder binden und sie traut mir viel zu. Ich darf allein bei der Kletterwand hoch hinauf klettern, vom großen Sprungbrett ins Wasser springen, mit dem Roller vorausfahren und mit dem Fahrrad sogar auf der Straße“, erzählt Valentina.

Viel Aufregung ums Geschenk des Jahres

Wie Valentina gestalteten in den vergangenen Wochen viele in Kindergarten und Schule ihr Muttertagsgeschenk: „Für dieses holt jedes Kind seine besten Fähigkeiten heraus. Etwas speziell für Mama zu machen und das auch noch geheim zu halten, ist ein besonderer Nervenkitzel. Bei einer Werkarbeit, die mit so viel Emotion verbunden ist, zeigen sich oft bislang unentdeckte Fähigkeiten“, schildert Anna Krimbacher, Leiterin des Kindergartens in Ellmau. Und dann noch das Warten, bis das Geschenk endlich übergeben werden kann. „Eine magische Zeit, die jedes Jahr einen besonderen Zauber mit sich bringt“, sagt sie.Elisabeth Schellhorn aus Oberau hat selbst keine Kinder. „Eigene Kinder gehen mir nicht ab. Ich habe so viele um mich. Meine Nichten und Neffen machten im Sommer immer Urlaub bei mir. Heute sind es die Großnichten und Großneffen“, sagt sie.

Als Lehrerin und Großtante „Oma“ sein

Die fast 60-Jährige bietet Kindern das Wertvollste: Zeit. „Wir gehen wandern oder basteln. Sie lieben es, wenn ich Geschichten erzähle. Auch die Nachbarskinder sind willkommen und wenn ein Babysitter gebraucht wird, helfe ich aus“, strahlt Schellhorn. Als Religionspädagogin hat sie seit 38 Jahren – ohne Leistungsdruck – einen besonderen Bezug zu „ihren“ 200 Kindern in der Volks- und Mittelschule. „Sie suchen Zuspruch und Anerkennung, wollen angenommen werden. Das fehlt zu Hause oft, weil Eltern zu wenig Zeit haben und sie mit Medien und Handy vertrösten. Im Unterricht dürfen sie alles fragen und sagen. Sie spüren, dass ich sie mag. Sie sind so offen, ehrlich und dankbar. Sie geben viel zurück. Manche sehen mich sogar als Oma“, freut sich Elisabeth Schellhorn, die zudem für ihre Eltern da ist, sie im Alltag unterstützt und mit ihnen Ausflüge macht.

Daniela Pfennig

Das Muttertagsgeschenk sorgt immer für einen besonderen Nervenkitzel: Kindergartenpädagogin Anna Krimbacher aus Ellmau freut sich Jahr für Jahr, wenn jedes Kind sein Bestes gibt und fiebert mit den Kindern beim Geheimhalten und Warten, bis es endlich übergeben wird, mit.
Valentina Naschberger (Mitte) weiß genau, was sie und ihre Schwester Mariella an ihrer Mama Christina haben.
Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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