Weihnachten in der Familie
Jesus ist das Geschenk

Nicht materielle Geschenke sind zu Weihnachten das wichtigste, sondern der Blick auf den Sohn Gottes. Das möchten Maria und Andreas Walch ihren Söhnen
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Das Christkind zu Weihnachten feiern, das tun viele. Aber für andere Menschen ein Christkind sein, Licht und Hoffnung bringen – das ist schon schwieriger. Wie dies im Alltag gelingen kann, erzählt Maria Walch.

Alexandra Hogan

Wenn Familie Walch am 24. Dezember den Heiligen Abend feiert, dann leuchten nicht nur die Augen von Maria und Andreas, sondern ganz besonders die ihrer beiden kleinen Söhne Michael und Sebas-
tian. Dem Ehepaar liegt es am Herzen, ihren Kindern eine Botschaft mitzugeben: Zu Weihnachten geht es nicht vorrangig um Materielles, sondern um das größte Geschenk überhaupt – das Christkind selbst. „Dass Gott Mensch geworden ist, ist ein Wunder und darüber sollten wir staunen und mit Freude erzählen“, sagt Maria Walch, die mit ihren Lieben in Rif lebt.

Worüber würde Jesus sich freuen?

Wie man aber selbst für andere ein Christkind sein kann, darüber macht sie sich mit ihrer Familie immer wieder Gedanken. Die gebürtige Kärntnerin Maria ist sich sicher, dass es damit zu tun hat, von sich selbst wegzuschauen und den Blick den Mitmenschen zuzuwenden. Die Weisen aus dem Morgenland hätten ihre Gaben und die Hirten bestimmt gute Schafmilch und kuschelige Wolle geschenkt – sie hätten dem kleinen Kind das gebracht, was ihnen zur Verfügung stand. Genau so solle man es auch heute sehen: Jeder Mensch kann sich überlegen, worüber sich Jesus heute freuen würde.„Wir alle haben etwas zu bringen, etwas zu geben. Ob das ein einfaches Danke ist, eine Decke für jemanden, der eine braucht oder Essen und Spielzeug für Kinder, die nichts haben.“ Ihre Familie lege während der Feiertage besonderen Wert darauf, andere zu besuchen oder die Türen ihres eigenen Hauses zu öffnen.

Auch die anderen sind Christkinder

Viel gelernt hat die Familienmutter bei ihrer jahrelangen Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Trotz vieler Herausforderungen hat sie es immer bewundert, wie frei von Vorurteilen viele von ihnen sind, wie sehr man von ihnen ins Herz geschlossen werde. „Die Freude über Kleinigkeiten kann so groß sein“, erzählt Walch. Genau deswegen seien die ihr anvertrauten Personen auch für sie eine Art Christkind gewesen.Gemeinsam mit anderen hat Maria Walch sich in der Vergangenheit auch für obdachlose Frauen eingesetzt. „Wir haben ihnen die Möglichkeit zum Duschen und Pflegen gegeben, aber vor allem ging es um das Miteinander, um das Aufbauen von Beziehungen.“ Vor Weihnachten gab es auch Geschenke, Mäntel, Kekse und Hygieneartikel. „Zum Abschluss haben wir gebetet und Lieder gesungen. Das war eine ganz besondere Atmosphäre, etwas heiliges, voller Freude und Frieden. So soll Weihnachten für uns alle sein.“

Basteln zu Weihnachten: Ein festliches Engerl aus Wolle

Material: Wolle, Goldfaden, Holzkugel, Schere, Karton, breites Geschenkband

Schneidet aus Karton zwei gleich große Stücke (ca. 5 cm x 8 cm), legt sie übereinander und wickelt um die lange Seite einige Lagen Wolle. Je öfter ihr wickelt, umso fülliger wird euer Engel. Fädelt nun vorsichtig einen Goldfaden zwischen die Kartonplatten und bindet ihn oben um die Wollfäden fest zusammen.Jetzt könnt ihr mit der Schere auf der Unterseite zwischen die Platten fahren und die Wolle durchschneiden, sodass eine Quaste entsteht. Der Karton kann entfernt werden. Wickelt nun ein Stück Wolle um die Mitte eurer Quaste, um dem Engel eine Figur zu geben. Die losen Enden hängen lassen. Wer möchte, kann die Fäden nun alle gleich lang abschneiden.
Vom breiten Geschenkband ein Stück abschneiden, Flügel formen und diese mithilfe eines Stückes Wolle an euren Engel knoten. Zum Schluss wird noch die Holzkugel als Kopf auf den Goldfaden gefädelt.

Manuela Hauthaler von der Katholischen Jungschar Salzburg hat diesen Basteltipp gestaltet.

Nicht materielle Geschenke sind zu Weihnachten das wichtigste, sondern der Blick auf den Sohn Gottes. Das möchten Maria und Andreas Walch ihren Söhnen
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Autor:

Ingrid Burgstaller aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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