Wunsch der Bevölkerung erfüllt
40 Jahre Pfarrkirche Persenbeug
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Vor 40 Jahren – im Jahr 1985 – wurde nach mehrjähriger Bauzeit die neue Pfarrkirche von Persenbeug vom damaligen Diözesanbischof Franz Žak zu Ehren „Maria, Königin aller Heiligen“ geweiht. Mit aller Kraft voran getrieben hatte das Bauprojekt über Jahre der damalige Pfarrer von Persenbeug, Leo Heigl. In Erinnerung an den Kirchenbau, der rechtzeitig zum 200-Jahr-Jubiläum der Diözese fertiggestellt worden war, feiert Heigl am 7. September um 10 Uhr in der Pfarrkirche Persenbeug einen Dankgottesdienst. Bereits im Juni hatte Generalvikar Christoph Weiss im Rahmen der Firmungsfeier des 40-Jahr-Jubiläums der Pfarrkirche gedacht.
„In der Pfarre gab es damals schon über viele Jahre den großen Wunsch, eine neue Kirche zu bauen“, erinnert sich Altpfarrer Leo Heigl im Gespräch mit „Kirche bunt“. Als Pfarrkirche diente die spätgotische Chorkapelle (heute Florianikapelle), die über die Jahre für die vielen Gläubigen viel zu klein geworden war. Schon 1875 schrieb der damalige Pfarrer Leopold Dreiseitl in die Pfarrchronik: „Und sollten hundert Jahre vergehen, einmal wird die neue Kirche stehen.“
Bundespräsident bei Weihe
Altpfarrer Leo Heigl organisierte damals das Grundstück, sammelte mithilfe engagierter Pfarrmitglieder Spendengelder für den Bau und brachte alles unter Dach und Fach, sodass 1982 mit dem Bau begonnen werden konnte. Zum Kirchweihfest (siehe Bild oben: „Kirche bunt“-Titelseite von 1985) erschien sogar der damalige Bundespräsident Rudolf Kirchschläger.
Heute zählt die Kirche in Persenbeug zu den jüngsten Kirchengebäude in der Diözese St. Pölten: Rund 400 Gläubige passen in den Kirchenraum, das Altarbild wurde vom St. Pöltner Künstler Robert Herfert geschaffen, im Altar wurden in einer versiegelten Kapsel Reliquien der heiligen Jucunda, des heiligen Firmius und des heiligen Placidus beigesetzt.
Autor:Sonja Planitzer aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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