Sportbischof Alois Schwarz:
„Olympia zeigte verbindende Funktion des Sports auf“

Bischof Alois Schwarz mit Olympiapfarrer Paul Chavanne (2. v. li.) sowie mit DSG-Vorsitzendem Sepp Eppensteiner (li.) und Pfarrer
Franz Richter (re.), Geistlicher Assistent der DSG.
  • Bischof Alois Schwarz mit Olympiapfarrer Paul Chavanne (2. v. li.) sowie mit DSG-Vorsitzendem Sepp Eppensteiner (li.) und Pfarrer
    Franz Richter (re.), Geistlicher Assistent der DSG.
  • Foto: Wolfgang Zarl/Archiv
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Sportbischof Alois Schwarz gratulierte via Facebook den Sportlerinnen und Sportlern und allen voran den österreichischen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern des Österreichischen Olympischen Teams in Tokio zu
den „herausragenden sportlichen Erfolgen“.

„Sport bringt Menschen zusammen, sei es im Team, in der Begeisterung, im Mitfiebern, in der Freude, auch im gemeinsamen Aushalten von Niederlagen“, so der in der Österreichischen Bischofskonferenz für den Bereich „Kirche und Sport“ zuständige Bischof. „Kaum jemanden lassen die Erfolge von hart trainierenden und engagierten Frauen und Männern kalt: Sportlerinnen und Sportler bringen so mit ihren Leis tungen Menschen auf der ganzen Welt zusammen. Für junge Menschen sind sie daher zu Recht Vorbilder, weil sie mit ihrem
ganzen Leben dafür stehen, dass es lohnt, sich Ziele zu setzen und diszipliniert und konsequent an der Umsetzung zu arbeiten.“

Chance für die PGR-Wahlen

In einem Schreiben für die Diözesane Sportgemeinschaft (DSGÖ) hatte Bischof Alois am Beginn der Vorbereitungen für die Pfarrgemeinderatswahlen 2022 auf die Wichtigkeit von „Freizeitgestaltung und Sport“ für die Menschen heute hingewiesen. Die Olympischen Spiele hätten deutlich gezeigt, dass das Zusammenkommen,
die Gemeinschaft, die Freude und Begeisterung im Sport unverzichtbar für das gelingende Miteinander von Menschen sind. Hier läge eine Chance für die Pfarrgemeinderatswahlen im nächsten Jahr: Bei der Wahl solle man auch „darauf achten, wer in einer Pfarrgemeinde im Bereich des Sportes und der Freizeitgestaltung mittendrin engagiert und bereit ist, seine christliche Lebens einstellung in ein wertschätzendes Miteinander einzubringen“,
schreibt Bischof Schwarz. Beim Sport ist man Menschen „unaufdringlich nahe“, und könne ins Gespräch
kommen, zuhören und da sein. So entstünden vielerorts „Initiativen mit spiritueller Kraft“. „Gemeinsame Interessen verbinden!“, so der österreichische Sportbischof.

Großartige Spiele

Auch die beiden DSGÖ-Vorsitzenden Pepi Frank und Sepp Eppensteiner gratulierten den heimischen Medaillen-Gewinnern. Alle österreichischen Teilnehmer seien Botschafter des Sports und des Olympischen Gedankens gewesen. Deutlich geworden sei etwa, dass Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund mittels Sport in die Mitte der Gesellschaft finden könnten. Aus der Sicht der Diözesansportgemeinschaft Österreich waren die Olympischen Spiele in Tokio in vielerlei Hinsicht großartig: Es habe viele positive Emotionen und sportliche Höchstleistungen gegeben. Auch Japan als Veranstaltungsland habe sich hervorragend präsentiert und die Spiele professionell organisiert, so die DSGÖ in einer Aussendung.

Autor:

Sonja Planitzer aus Niederösterreich | Kirche bunt

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