Eine Aktion des Seelsorgeamtes
Ostern zu den Menschen bringen

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Zwar waren die Ausgangsbeschränkungen und die Einschränkungen bei den Gottesdiensten heuer weniger streng als im Vorjahr, dennoch konnten nicht alle Gläubigen zu Ostern in die Kirche kommen. Der „Sonntag“ brachte daher auch heuer wieder eine Sonderausgabe mit Anleitungen für die Hauskirche. Im Diözesanhaus in Klagenfurt entstand die Idee, eine Broschüre und ein kleines Geschenk von Tür zu Tür zu bringen. Das Motto: „Ostern zu den Menschen bringen“.
Für die Direktorin des Seelsorgeamtes und Initiatorin der Aktion, Elisabeth Schneider-Brandauer, war dies ein voller Erfolg: „Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Die Menschen freuten sich, dass Kirche zu ihnen nach Hause kommt und einmal etwas vorbeibringt.“ Schneider-Brandauer war selbst in Klagenfurt-St. Martin unterwegs und traf durchwegs auf „große Freude und Freundlichkeit“.
Die Idee zur Broschüre stammt ursprünglich aus der Diözese Linz. Dass die Zusammenarbeit mit den Oberösterreichern so gut funktioniert hat, ist für die Seelsorgeamtsleiterin ein schönes Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen mehreren Diözesen. Dasselbe gilt für das Diözesanhaus. Die Aktion war relativ kurzfristig geplant, daher war ein perfektes Zusammenspiel aller Beteiligten im Seelsorgeamt zentral für den Erfolg. Für Schneider-Brandauer so etwas wie das Wehen des Heiligen Geistes, spricht sie von einem „extrem positiven Spirit, der bei den Vorbereitungen zu spüren war“.
Besonders positiv bewertet sie aber die Aktion an sich, das Hinausgehen aus den gewohnten Räumen: „Es war ein starkes Zeichen, dass so viele im Land hinausgegangen sind und den Menschen die Botschaft vom auferstandenen Christus gebracht haben.“ Besonders dankbar ist sie den vielen Pfarren, die sich spontan beteiligt haben.
Ähnliche Erfahrungen wie Schneider-Brandauer machten auch Andrea Krassnig vom Seelsorgeamt und Astrid Panger vom Referat für Trauerpastoral. Sie erhielten viele positive Reaktionen, kamen mit den Menschen aber auch darüber ins Gespräch, was ihnen an der Kirche weniger gefällt. „All diese Erfahrungen werden wir sammeln und in unsere pastorale Arbeit einfließen lassen“, so Seelsorgeamtsleiterin Schneider-Brandauer. Damit hat die Aktion nicht nur einen einmaligen Effekt für Ostern, sondern soll auch nachhaltig für die pastorale Arbeit wirken.

Autor:

Gerald Heschl aus Kärnten | Sonntag

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