FEDER_SPIEL
Woher kommt die Kraft
- hochgeladen von martinus Redaktion
Glücklich, wer an heißen Tagen im kühlen Wasser baden kann. Die meisten Badeseen in Österreich laden trotz Regenknappheit dazu ein. Doch der Wassermangel ist spürbar. Kleinere Wasserkraftwerke stehen still und produzieren keinen Strom. Smart Homes, Künstliche Intelligenz, Kryptowährungen und die alles bestimmende Digitalisierung brauchen aber viel Strom. Für alternative Stromerzeugung sind kreative Ideen gefragt. Wird bald jeder Mensch ein kleines Kraftwerk sein? Man könnte nicht nur beim Radfahren einen Dynamo nützen, um das Handy aufzuladen, sondern auch beim Wandern oder Laufen. Kinder könnten eine Menge Strom produzieren, so viel wie sie in Bewegung sind. Die Trockenheit hat unterdessen noch etwas bewirkt. Der Nussensee am Fuß des Bad Ischler Hausbergs Katrin sieht aus wie eine Lacke. Ein breiter Uferstreifen, der sonst unter Wasser liegt, bildet den unschönen Rahmen des Schrumpfgewässers. Und gibt frei, was nach dem Zweiten Weltkrieg dort an Sprengstoff versenkt wurde. Für immer versenkt, dachte man vor 80 Jahren. Ähnlich, wie man heute meint, man könne Atommüll für immer begraben.
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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