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OAG
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„Oag“ ist nicht nur die Webseite der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft (oag.at). Oag ist, wenn man es lautmalerisch liest, die ostösterreichische Aussprache von „arg“, was so viel heißt wie „besonders schlimm“. Es hat in den letzten Jahren einen Bedeutungswandel erlebt. „Oag“ kann zwar immer noch „extrem tragisch“ heißen, wird unter Jugendlichen aber auch für „grandios“ verwendet.
Im ersten ORF-Studiogespräch nach seiner Rückkehr aus Basel hat der Song-Contest-Gewinner Johannes Pietsch (JJ) das bewiesen. Dieser Sieg ist etwas Außergewöhnliches und ein emotionaler Ausnahmezustand verständlich. Während der begabte Sänger aber ungewöhnlich stimmgewandt ist, zeigt er sich noch nicht ganz so wortgewandt. Außer dem zu jeder Gelegenheit eingesetzten „oag“ kam kaum ein anderes Stimmungswort über seine Lippen. Aber was nicht ist, kann noch werden. So wie der „Opern-Hype“, den der junge Mann bei bisher „opernfernen“ Menschen auslösen könnte. Man wird sehen. Bei dem oben genannten Studiogespräch sprach sein Kollege Tom Neuwirth einen fast religiösen Satz: „Die Kraft des Guten darf man nicht unterschätzen.“
Monika Slouk
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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